Wandertipps

Rundweg 1: Länge 3,5 km

Ausgangspunkt:
Haltestelle: Barmer Anlagen - Linie 640
Parkplätze: Stellflächen an der Unteren Lichtenplatzer Straße

Wir gehen den Weg gegenüber dem Wupperverband in Richtung der Straße "An der Bergbahn". Links am Hang steht das Bergbahndenkmal. Dort, wo die Treppe von der Straße zum Weg führt, war früher die Bergbahnhaltestelle "Stadthalle". Wir gehen weiter Richtung Tennisplätze. Der Parallelweg zur Lichtenplatzer Straße heißt Schölgenallee, benannt nach dem Garteninspektor Peter Schölgen, der von 1870 bis 1920 für den BVV tätig war. Vorbei an den Tennis- und Minigolfanlagen erreichen wir die Schüllerallee. Otto Schüller war von 1871 bis 1899 erst Schatzmeister, dann Vorstandsmitglied im BVV. Die nach ihm benannte Lindenallee gilt als Naturdenkmal. Nachdem wir die Schüllerallee zur Hälfte hinaufgegangen sind, biegen wir scharf rechts in einen Weg ein. Bevor dieser in einer Linkskurve am Haus Dahl (gelbe Villa) vorbei verläuft, können wir einen kleinen Abstecher zum Panoramaplatz machen. Hier finden wir die Pluttesteine, dem langjährigen Vorsitzenden des BVV Ernst-Günter Plutte zu Ehren seines 65. Geburstages hier aufgestellt wurden. Die dazu gehörende Eiche hat sich gut entwickelt. Unterhalb vom Panoramaplatz liegt an der "Obere Lichtenplatzer Straße" die Gaststätte "Zum Futterplatz". Wir folgen aber dem Weg am Haus Dahl vorbei, biegen links ab und erreichen den Barthelsweg. Robert Barthels war von 1897 bis 1913 stellvertretender, später erster Vorsitzender des BVV. Der nach ihm benannte Weg wird auch Ahornweg genannt. Er wurde als Reitweg angelegt. Am Ende des Weges kommen wir zu einem Wegestern: aufwärts zur Lönsstraße erstreckt sich linkerhand der Röhrigplatz, benannt nach dem aus Barmen nach Amerika ausgewanderten Emil Röhrig. Er und seine Verwandten haben ihre Vaterstadt nie vergessen. Sie förderten den BVV mit großen Zuwendungen. Von diesem Platz aus ist die Aussicht auf die Stadt wunderbar. Die ehemals hier befindliche Bergbahnstation hieß "Talblick", Wir gehen nun den Hoeschweg hinunter. Hugo Hoesch war Schatzmeister von 1880 bis 1888. Seine Familie hat den Verein großzügig unterstützt. Am Ende des Weges gelangen wir recht bald wieder zur Bushaltestelle an den Barmer Anlagen, dem Ausgangspunkt unseres Rundgangs.

Rundweg 2: Länge 7 km

Ausgangspunkt:
Haltestelle: Barmer Anlagen - Linie 640
Parkplätze: Stellflächen an der Unteren Lichtenplatzer Straße

Diesmal gehen wir in östlicher Richtung. Rechts auf der Wiese sehen wir einen Obelisken. Er ist das älteste Kriegsdenkmal der Stadt, gewidmet den Kriegsopfern 1864-1866. Wir bleiben auf dem ebenen Weg, linker Hand die "Untere Lichtenplatzer Straße". So kommen wir ins Ringeltal, das wir umwandern werden, das uns zunächst aber - mit der Trauerbuche im Vordergrund - einen großräumigen Eindruck vermittelt. Wir gehen den Weg links vom Tal hoch, vorbei an der "Dicke-Ibach-Treppe". Sie wurde gestiftet von Johann W. Dicke und Rudolf Ibach, um eine Verbindung hin zur Josef-Haydn-Straße (früher Richard-Wagner-Straße) zu schaffen. Die Herren waren Vorstandsmitglieder von 1878 bis 1897. In der Denkmalwand ist das Tierschutzdenkmal "Jesus heilt ein misshandeltes Tier" dargestellt. Wir kommen zum Ringeldenkmal. Ludwig Ringel war städtischer Beigeordneter, der für die damalige Stadt Barmen, die Unterbarmer Kirchengemeinde und auch für den BVV viel Gutes tat. Wir gehen vor dem Denkmal her nach rechts, hinter dem Denkmal den Weg hinauf und stehen nun auf dem Denkmal; von hier haben wir eine wunderschöne Aussicht auf das Ringeltal und die Stadt. Wir gehen den Weg weiter bergan, überqueren die Schubertstraße. Wir steigen den Waldweg weiter bergan, bis zum Höhenweg; dort halten wir uns links und folgen dem Wanderzeichen bis zum Jahrhundertplatz. Er wurde vom BVV geschaffen und mit einer Jahrhundert-Eiche bepflanzt zur 100-Jahr-Feier der Stadt Barmen anno 1908. Heute liegt der Platz mitten im Wald. Wir gehen weiter - ein Stück eine Fahrstraße entlang - und kommen zum Bunten Stein. Ein Stein, mit Rillen versehen, steht am Wegesrand. Früher markierte er die Furt durch den Murmelbach. Er lag an der Grenze von Barmen nach Ronsdorf und wurde von den Fuhrleuten als Tritt benutzt, während die Pferde durch das Wasser gingen. Wir gehen rechts am Bach entlang und befinden uns nun auf dem Grenzweg des Vereinsgeländes. Am Ende dieses Weges, Talweg genannt, erreichen wir den Dohnenstieg, eine alte Wegebezeichnung. Diesen Weg gehen wir hinauf, kommen zum Höhenweg und schließlich zum Toelleturm. Der Talweg wurde beim Ausbau des Wegenetzes im vorigen Jahrhundert um einen Meter höher gelegt, da er immer wieder von dem damals noch viel Wasser führenden Murmelbach (eigentlich "Marperbach") überflutet wurde. Der Höhenweg ist gleichzeitig eine Wasserscheide, da er auf der höchsten Erhöhung gebaut wurde und anfallende Regenfluten links und rechts in die Wälder abfließen lässt. Der Toelleturm, benannt nach Ludwig-Ernst Toelle, einem Unterbarmer Fabrikanten, und von seiner Familie mit 15000 Goldmark an den BVV in Auftrag gegeben, musste seit 1888 immer wieder einmal geschlossen werden, wenn das Geld für dringende Reparaturen fehlte. Wir gehen nun die Eisenlohrstraße hinunter bis zur Lönsstraße, die hier in die Wettiner Straße mündet, gehen den Waldweg entlang bis zum Barthelsweg, zum Röhrigplatz, den Hoeschweg hinunter, über den von-Eynern-Platz mit dem Ehrenmal für die Gefallenen von 1914 bis 1918; Ernst von Eynern stiftete dem BVV 1897 einen erheblichen Betrag zur Erhaltung der Anlagen. Wir überqueren den Platz, gehen hinunter zur Buddeallee. Diese alte Eichenallee wurde benannt nach dem Vorsitzenden Otto Budde (1913 bis 1931), Während des Weges über diese Allee liegt das Ringeltal rechter Hand bis hinunter zur Straße. Unten angekommen sind wir wieder am Ausgangspunkt und damit am Ziel.

Rundweg 3: Länge 2,5 km

Ausgangspunkt:
Haltestelle: Toelleturm - Linien 640 und 646.
Parkplätze: Parkplatz des BVV an der Lönsstraße

Ausgangspunkt ist der Toelleturm. Wir biegen am Brunnen, einem Geschenk der Firma Vorwerk an die Stadt, in den Höhenweg ein, vorbei an der Wilhelm-Vorwerk-Gedenkstätte. Wilhelm Vorwerk war 22 Jahre Vorsitzender des BVV. Weiter gehen wir geradeaus bis zum Langermann-Gedenkstein. Johann Langermann war Pädagoge. Kurz darauf treffen wir auf die Paulinenruhe, einem Gedenkplatz der Familie Luhn an ihre Frau und Mutter (1841 bis 1911). Links sehen wir den Ehrenfriedhof, auf dem Gefallene der beiden Weltkriege liegen. Das Gelände gehört dem BVV, es wird bepflanzt und betreut vom Garten- und Forstamt der Stadt Wuppertal. Wir gehen über den Ehrenfriedhof und kommen zur Schubertstraße. Falls der Ehrenfriedhof geschlossen ist, gehen wir den dahinter liegenden Imlerweg hinunter bis zur Schubertstraße. Links und rechts der Schubertstraße befinden sich die nach den Vorstandsmitgliedern Hermann Engemann (1945 bis 1963) und Otto Schwarzschild (1945 bis 1953) genannten Wege. In Höhe der Ehrenfriedhofstreppe überqueren wir die Straße und gehen den Lundtweg hinunter. Rudolf Lundt war Schatzmeister von 1914 bis 1945. Weiter bergab überqueren wir schließlich auf der Fußgängerbrücke die Untere Lichtenplatzer Straße und schauen uns noch etwas um in den Unteren Anlagen mit den Teichen, dem Werlé-Denkmal - Wilhelm Werlé war Gründer des BVV - und der Femlinde - einem Wurzelspross der Dortmunder Femlinde -, dem BVV geschenkt von Emil Rittershaus. Von hier aus sind es noch gut fünf Minuten bis in die Barmer Innenstadt.

Kontakt zum BVV

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