News Übersicht 2022

Wuppervital wünscht sich viele Anmeldungen für den 11. Juni 2022 zum

Foto: Wuppervital André Monka

1. V I T A L O N für Jedermensch

Es sind nur noch wenige Wochen und das Team von Wuppervital und dem Barmer Verschönerungsverein hofft für den 1. Vitalon, dass viele Mitbürgerinnen und Mitbürger dieses neue Angebot annehmen und sich gemeinsam rund um den Toelleturm und in den Barmer Anlagen in Bewegung bringen. Das Organisationsteam hat hier für alle TeilnehmerInnen Spaß- und Unterhaltungspunkte geschaffen, um in ungezwungener Atmosphäre einen schönen Samstagnachmittag zu verbringen. Die konkrete Programmübersicht für die Zeit von 12.30 Uhr bis 18.00 Uhr ist online auf https://www.wuppervital.de/vitalon.html abrufbar.

Wuppervital-Initiator Alfred Honermann: „Mit Klaus Conrads in seiner Doppelfunktion als Aktiver des BVV und bei Wuppervital haben wir das Event auf die Schiene gestellt. Seit Jahrzehnten ist er im Barmer Verschönerungsverein aktiv und kennt die Barmer Anlagen wie kein Zweiter. Er leitet beim Vitalon die Wandergruppe und hat viel Interessantes zu berichten. Sonst ist er für Wuppervital monatlich zusammen mit Frank Hoffmann mit der Gruppe „Natur und Kultur“ zu wechselnden Zielen und vielen Erlebnisschwerpunkten unterwegs.“

Auch Inge Keller freut sich schon darauf, als Leiterin der Gruppe Gehen/Walken die für diese Gruppe gemeldeten TeilnehmerInnen am 11. Juni 2022 in Bewegung zu bringen. Sie ist seit Beginn 2017 mit viel Engagement und Spaß jeden Mittwoch ab dem Trassenbahnhof Ottenbruch bei jedem Wetter unterwegs.

Das gilt ebenso für Frank Hoffmann als Chef der Nordic-Walking-Gruppe. Auch er ist von Anfang an dabei und als lizensierter Trainer wöchentlich mittwochs mit seiner eingeschworenen Gruppe auf ständig wechselnden Strecken auf dem Scharpenacken unterwegs. Er wird die Nordic-Walking-Gruppe am 11. Juni 2022 durch die Barmer Anlagen führen.

Die Fun-Run-Gruppe wird von Alrun Melcher angeführt und als letztes Team starten. Jeden Sonntagmorgen ist die Jogging-Gruppe auf der Nordbahntrasse mit viel Kompetenz und individueller Unterstützung von Alrun aktiv.

Hannes Evang, 2. Vorsitzender von Wuppervital: „So wird deutlich, dass die Angebote von Wuppervital besonders dazu dienen, die Wuppertaler Mitbürgerinnen und Mitbürger regelmäßig, ohne Leistungsorientierung aber mit viel Spaß, gemeinsam kostenlos in Bewegung zu bringen. Mittlerweile gibt es 23 Gruppen mit steigender Tendenz. So war es nicht leicht für das Orgateam bei der Planung des ersten Vitalon eine Vorauswahl zu treffen, welche Bewegungsangebote an diesem Tag angeboten werden sollen. Letztendlich hat sich Wuppervital davon leiten lassen, dass möglichst Jedermensch in Wuppertal, der gerne daran teilnehmen möchte, auch dabei sein kann.

So gibt es auch die Überlegung des Kompetenzteams von Wuppervital, den Vitalon bei entsprechendem Interesse und genug Anmeldungen zu einer regelmäßigen Veranstaltung zu machen sowie einen speziellen Kindervitalon auf die Beine zu stellen.

Bleibt unsere Bitte an die Bewegungsinteressierten, sich jetzt unkompliziert und kostenlos auf www.wuppervital.de anzumelden, um auch konkreter planen zu können.“


Fünf Kriege und die Barmer Anlagen

Foto: BLM

Bei einem Rundgang mit Volker Staab vom Barmer Verschönerungsverein durch die Barmer Anlagen am Pfingstmontag, 6. Juni, werden Orte und Dinge besichtigt, die mit fünf Kriegen im Zusammenhang stehen. Es beginnt im Jahr 1864, dem Gründungsjahr des Barmer Verschönerungsvereins, mit dem ersten der drei so genannten „Einigungskriege“, die sich bis 1871 hinzogen. Es setzte sich fort, in der immer grausameren Entwicklung des Tötens im Ersten Weltkrieg und findet schließlich seinen erschreckenden Höhepunkt im Zweiten Weltkrieg. Auf dem Barmer Ehrenfriedhof liegen inmitten der Barmer Anlagen die stillen Zeugen der Vergangenheit. Die Kriege führten zu Abermillionen Toten, zu Verwüstungen und am Ende zu Leid und Elend bei denen, die die Konflikte überlebten.

Interessierte treffen sich um 15 Uhr an der Bushaltestelle Barmer Anlagen, Untere Lichtenplatzer Straße 100. Unterwegs werden Spenden für die Pflege der Barmer Anlagen gesammelt.


Evergreens von hoher See und Volkslieder

Foto: BLM

Einer bewährten Tradition folgend gastiert der Shanty Chor Blaue Jungs Wuppertal Pfingsten wieder am Toelleturm. Das Open-Air-Konzert beginnt am Pfingstsonntag, 5. Juni, um 15 Uhr. Mit vielen Liedern von der Waterkant, hoher See und bekannten Volkslieder erfreuen die Sänger unter Leitung von Gerd Schmitz ihre Zuhörerinnen und Zuhörer. 

Der Eintritt ist frei, doch der Shanty Chor, der seine Stimmen gerne für soziale Zwecke erklingen lässt, bittet gemeinsam mit dem Barmer Verschönerungsverein um Spenden für die Pflege der Barmer Anlagen.


„Carmina Venti“ („Lieder des Windes“)

Foto: BLM

Wie in den Vorjahren gastierten am Wochenende die Gemshornbläser „Carmina Venti“ („Lieder des Windes“) am Toelleturm und erfreuten bei schönem Wetter viele Besucherinnen und Besucher, die sogar zum Mitsingen eingeladen waren. Leiterin Gudrun Krohm hatte erneut ein attraktives Programm zusammengestellt. Frische Waffeln und ein Aufstieg auf den Toelleturm rundeten den Nachmittag ab. Die Ehrenamtlichen des Barmer Verschönerungsvereins zogen eine zufriedene Bilanz.

Das nächste Konzert findet Pfingsten statt.


Open-Air-Konzert am Toelleturm

Foto: Ursula Conrads

Das Gemshorn und seine Renaissance 

So beschreibt Gudrun Krohm von den Wuppertaler Gemshornbläsern „Carmina Venti“ den sanften Klang dieses alten und wieder neu entdeckten Instrumentes, das seine Blütezeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert hatte. Doch stammt es weder von einer Gemse, noch ist es mit dem Blechblasinstrument Horn zu vergleichen. Der langjährige einzige Gemshornbauer, Meinrad Ertel aus Hilden, und sein Nachfolger Aloys Biberger fertigen die Gemshörner aus afrikanischen Kuhhörnern, höhlen sie aus und setzen an der Breitseite ein Mundstück ein. Gespielt wird es wie eine Blockflöte, jedoch ohne die zweite Oktave. Es gibt - wie bei Blockflöten - Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass- und Großbasshörner. In ganz Deutschland zählt man weniger als 100 Gemshornspieler. Dazu gehört auch die Wuppertaler Formation "Carmina venti" (Lieder des Windes), die sich vor rund 25 Jahren um die Musikerin und Kennerin alter Musik, Brigitte Fritsch, scharte und jetzt von Gudrun Krohm geleitet wird. Die Gruppe spielt alte Musik, geistliche Musik, Volkslieder und zeitgenössische Musik, ist vorwiegend in den Kirchen des Bergischen Landes zu hören. Eine Ausnahme bildet das Open-Air-Konzert am Sonntag, 22. Mai, ab 14 Uhr am Toelleturm, Hohenzollernstraße 33.  

Der Eintritt ist frei. Es werden Spenden für die Finanzierung des Konzertes und die Unterhaltung des Toelleturms erbeten.


Raus mit Klaus

Foto: BLM

Am Sonntag, 15. Mai, setzen Barmer Verschönerungsverein, die Bewegungsinitiative Wuppervital und die Friedrich-Spee-Akademie ihre im vergangenen Jahr erfolgreiche Fitnesswanderreihe „Raus mit Klaus“ fort. Thema ist diesmal ein „Feuerwerk der Farben“ zur Rhododendronblüte in den Barmer Anlagen. Klaus Conrads trifft sich mit Interessierten um 14 Uhr an der Bushaltestelle Toelleturm, Hohenzollernstraße gegenüber Haus 8. Conrads: „Dieser Ort ist wichtig, weil zur gleichen Zeit, um 14 Uhr am Toelleturm, ein Spaziergang mit Annette Berendes und Martin Röder durch den Vorwerkpark startet.“ Unterwegs werden Spenden für die Parkpflege durch den BVV gesammelt. Anmeldungen erbeten: Telefon 0202 4605339, E-Mail: klaus@wuppervital.de.


Lange Tradition endet

Seit 1960 hat Ingrid Patzer fast in jedem Jahr mit ihrer Drehorgel die lange Reihe der Drehorgelfestivals österlich am Toelleturm eröffnet. Diesmal war es für die „Gänseliesel“ ein Finale, denn aus Altersgründen fällt ihr das Musizieren schwer. Mit großem Beifall verabschiedeten die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer am Ostersonntag ihre „Gänseliesel“. Unser Barmer Verschönerungsverein verabschiedete Ingrid Patzer (r.) schweren Herzens. Bei diesjährigen Drehorgelfestival wirkten außerdem mit: Petra Bosecker (M.) und Wilfried Reichelt (2.v.r.) aus Wuppertal, Astrid (l.) und Michael (2.v.l.) Lohe aus Solingen.

Foto: Ursula Conrads


„Ginkgo“ vervollständigt Arboretum Barmer Anlagen

Foto: Klaus-Günther Conrads

Das für die „Regionale 2006“ geschaffene Parkpflegewerk hat eindrücklich beschrieben, welche botanischen Schätze über die 100 Hektar großen Barmer Anlagen verteilt sind. Manche Bäume stehen länger an ihrem Ort, als die Anlagen alt sind. Einige Bäume sind durch die Stürme der vergangenen Jahre in Verlust geraten, wurden aber im Auftrag des Parkpflegewerkes durch den 1864 gegründeten Barmer Verschönerungsverein (BVV) durch Nachwuchs ersetzt. Dafür werden immer wieder Baumspenden erbeten.

Zweiter Versuch

Schon zum zweiten Mal hat Familie Waskönig einen „Ginkgo“ gestiftet. Es handelt sich um die älteste erhaltene Baumart der Welt! Den ersten „Ginkgo“ hatten Arnhild und Dirk Waskönig zur Geburt ihrer Tochter Lara im September 1997 gestiftet. Gepflanzt 1998. Dieses pflanzliche Unikum war Dirk Waskönig bei seinem Zivildienst im CVJM Hagen aufgefallen. Die herzförmigen Blätter sind Waskönigs Symbol. Lara trägt das Tattoo heute am linken Unterarm. Dem „Ginkgo“ war kein langes Leben beschieden, er wurde in 2017 von einem Sturm umgeworfen, nachdem die Wühlmäuse den größten Teil der Wurzeln weggeknabbert hatten. In Laras 25. Lebensjahr wurde nach Abschluss ihrer Gesellenprüfung zur Orgelbauerin im April 2022 ein neuer Baum, unweit des alten, gepflanzt und somit ein neuer Lebensabschnitt sichtbar gemacht.

Herzförmige Blätter

Die ersten Ginkgo-Bäume sind im Paläozoikum, dem Altertum der Erde, und der Perm-Periode aufgetaucht, von den „Ginkgo biloba“ das pflanzliche Unikum aus der Tertiärzeit, übriggeblieben ist. Aufregend ist diese Feststellung nur bedingt, denn die von China über Japan nach Europa gekommene Art gibt es selbstverständlich in vielen Ländern. Doch die Familie der Ginkgo-Bäume hat sich in der langen Erdgeschichte und über 230 Millionen Jahre auf eine Gattung reduziert. Der „Ginkgo biloba“ ist das bekannteste und berühmteste Relikt, ein lebendes Fossil, das den Koniferen zuzurechnen ist. Allerdings hat diese Art keine Nadeln, sondern herzförmige Blätter mit Symbolcharakter, nicht nur für Arnhild, Dirk und Lara Waskönig.


Barmer Anlagen und Toelleturm als österliche Glanzlichter

Foto: Conrads

Traditionell eröffnet der Barmer Verschönerungsverein die OpenAir-Saison mit der österlichen Öffnung seines Toelleturms an der Hohenzollernstraße 33. Die diesjährige Premiere ist bereits am Karfreitag, 15. April 2022, um 12 Uhr. Karsamstag schließen ehrenamtlich tätige BVV-Mitglieder von 15 bis 18 Uhr, Ostersonntag und Ostermontag von 12 bis 18 Uhr den Turm auf und ermöglichen einen Aufstieg auf die Aussichtsplattform in 360 Metern Höhe, Wuppertals höchstem öffentlichen Ort! Ein guter Ostertipp für Familien. Einen Vorbehalt macht BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz: „Das Wetter muss mitspielen, um klare Sicht zu haben.“

Drehorgeln erklingen

Die Reihe der Sonntagskonzerte, die bis September dauert, wird am Ostersonntag, 17. April, um 14 Uhr, mit einem Drehorgel-Festival eröffnet.

Kinderspielplätze

Kindern im Alter unter 14 Jahren bleibt von 8 bis 20 Uhr der am Creme-Eis-Pavillon gelegene Spielplatz vorbehalten. Das gleiche trifft auf den Spielplatz in den oberen Barmer Anlagen, oberhalb der Lichtenplatzer Straße zu.

Baumlehrpfad neu am Start

Seit dem Spätsommer 2020 hat der Barmer Verschönerungsverein durch ein aktives Mitglied das Konzept für einen kindgerechten Baumlehrpfad durch die Barmer Anlagen entwickelt. Zwei Routen, der „Eichhörnchenpfad“ (14 Bäume) und der „Eulenpfad“ (20 Bäume), führen zu 34 verschiedenen Baumarten. Tiersymbole helfen bei der Orientierung. Neun Schilder sind aufgestellt, sieben vorbereitet. Es werden noch Spenden für weitere Schilder gesammelt.

Was alles aus Baumholz gemacht wird

Der Pfad soll Kindern bildreich und unterhaltsam botanische Erkennungsmerkmale der Bäume, wie Blüten, Früchte und Blätter, vermitteln. Außerdem werden industriegeschichtliche Nutzungen der Gehölze erklärt, etwa ihre Verwendung als Baumaterial für Schiffe, Häuser, Musikinstrumente oder als Brennstoff. Überdies erwähnt der Pfad viele medizinische Wirkstoffe, Lebensmittel und chemische Produkte, die von Bäumen stamm. Ergänzend werden zahlreiche Vögel, Säugetiere und Insekten vorgestellt, deren Lebensraum von Bäumen geprägt wird.

Baumspaziergänge durch das „Arboretum“

Wie sehr die 100 Hektar großen Barmer Anlagen ein „Arboretum“ sind, beweisen die ungezählten alten Bäume. Eine Studierende der Bergischen Universität hat vor einigen Jahren einen Baumspaziergang erarbeitet, der zu rund 70 verschiedenen Arten führt. Ebenso wie der ähnliche GPS-gestützte Baumspaziergang finden Sie die Vorlagen auf unserer Webseite. Und ein weiterer Ganzjahrestipp sind die „StoryMaps“.

Willkommen in den Anlagen

„Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, die schon zu Ostern unseren Anlagen ihre Aufmerksamkeit schenken und Bemühungen belohnen,“ spricht BVV-Geschäftsführerin für den Vorstand und die vielen ehrenamtlich aktiven Mitglieder.


Benefizkonzert in der Lutherkirche: SONNTAG, 13.3.2022, 17 UHR

Gerne bewerben wir das Benefizkonzert des Heidter Bürgervereins e. V. und Herrn Joachim Dorfmüller.


Foto K.-G. Conrads

Barmen und das Leben und Sterben der Bäume

Mo.14. Februar 2022, um 18.00 Uhr
Kolpingsaal, Eingang Gartenseite des Kolpinghauses.
Referent Klaus-Günter Conrads

Eine Kooperation der Kolpingfamilie Wuppertal-Barmen und des Barmer Verschönerungsverein

Barmen ist von besonders viel Grün umgeben und trägt dazu bei, dass Wuppertal als grünste Großstadt Deutschlands bezeichnet wird. Die Barmer Anlagen und der benachbarte Vorwerkpark sind Mitglieder des Europäischen Gartennetzwerkes (EGHN) – eine besondere Auszeichnung. Westlich schließen sich der Kothener Busch und die Unterbarmer Anlagen an. Östlich der Barmer Wald, das Murmelbachtal und der Scharpenacken. Nördlich der Wupper freuen sich der Nordpark und die Hardt (der östliche „Waldpark“ liegt auf Barmer Gebiet) auf Besucherinnen und Besucher.


Klaus-Günther Conrads, Vorstandsmitglied im Barmer Verschönerungsverein, zeigt mit einigen Bildern den unschätzbaren Wert von „Barmens grünen Anlagen“, aber auch die Bedrohungen durch den Klimawandel. Im Mittelpunkt steht ein Film über „die Sprache der Bäume“. Es klingt unglaublich, wie Bäume miteinander kommunizieren und den Menschen beim Überleben helfen. Dabei sind vor allem die Nadelbäume sterbenskrank.


Naturentdeckerwagen für die Barmer Anlagen

 

Was ist spannender als selbst auf Entdeckungsreise zu gehen?

Ausgerüstet mit Lupen, Pinzetten und Sieben können Kinder aus Kindergarten und Grundschule in den Barmer Anlagen die Natur kennenlernen. Bücher zur Bestimmung von Tieren und Pflanzen vermitteln die Grundlagen für spannende Spaziergänge.

Der Barmer Verschönerungsverein möchte einen Bollerwagen, der mit all diesen Dingen ausgestattet ist, anschaffen und kostenlos an Kindergärten und Grundschulen ausleihen. So können die kleinen Forscherinnen und Forscher einen Projekttag in den Barmer Anlagen verbringen. Einen Baum zu bestimmen, einen Regenwurm genauer zu betrachten oder zu erkennen, welcher Vogel oben in den Bäumen zwitschert, macht viel Spaß und ist der beste Weg, die Natur zu entdecken.

Aktuell sammeln wir noch Spenden für den Naturentdeckerwagen. Über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen!

 


Ein Baumlehrpfad für Kinder durch die Barmer Anlagen - Sponsoren gesucht!

Anlässlich einer gesteigerten Nachfrage nach Aktionsmöglichkeiten für Kinder im Außenbereich entstand beim Barmer Verschönerungsverein im Spätsommer 2020 die Idee, die Barmer Anlagen für sie noch attraktiver zu gestalten. Der Verein begann daher damit, einen kostenfreien und öffentlichen Baumlehrpfad durch den Park zu entwickeln. Anhand von Schildern können gerade junge Besucher dann Informationen zu ausgewählten Bäumen erlangen. Als Grundlage diente auch die Broschüre von Frau Professorin Dr. Gertrud Lohaus über einen Baumspaziergang durch die Barmer Anlagen, den eine Studierende der Bergischen Universität 2016 entwickelt hat und darin viele der bemerkenswerten Baumexemplare näher beschreibt.

Der Baumlehrpfad soll den Besuchern botanische Eigenschaften sowie wirtschaftliche Nutzungen von insgesamt 34 Baumarten des Parks lehrreich und zugleich unterhaltsam vermitteln. Anhand der Schilder können sie dann ganzjährig Kenntnisse über deren pflanzliche Merkmale wie Blüten, Früchte und Blätter erhalten. Zudem erklärt der Pfad kulturelle und industriegeschichtliche Verwendungen der Gehölze, aus denen Häuser, Möbel und Instrumente gefertigt werden und die auch der Gewinnung vieler Lebensmittel, medizinischer Wirkstoffe und chemischer Produkte dienen. Überdies präsentiert der Pfad einige tierische Bewohner wie Vögel, Säugetiere und Insekten, deren Lebensraum von den Bäumen geprägt wird.

Der Pfad verläuft über zwei unterschiedlich lange Wegstrecken: Die kürzere Route ist der „Eichhörnchenpfad“, der als Rundgang mit 14 Bäumen durch die Unteren Anlagen führt. Der Weg kann sodann auf dem längeren „Eulenpfad“ fortgesetzt werden, der 20 weitere Bäume in einem großen Rundgang durch die Oberen Anlagen vorstellt.

Die Recherchen zum Pfad laufen zwar noch, aber einige Schilder wurden bereits fertiggestellt und werden nun nach und nach aufgestellt.

Wir suchen aktuell noch Sponsoren für einige Baumschilder des Pfads, der durch das Arboretum führt, welches Joseph Clemens Weyhe vor mehr als 150 Jahren anlegte. Die Schilder kosten je Stück 395,- EUR. Schilderpatinnen und -paten erhalten auf Wunsch eine Spendenbescheinigung und können namentlich auf der Tafel erwähnt werden. Falls Sie Interesse an Finanzierung eines Schildes haben, können Sie gerne telefonisch oder per E-Mail die Geschäftsstelle kontaktieren. Zudem können Sie auch gerne das Gesamtprojekt durch eine Spende unterstützen und dafür den folgenden Link zur Spendenplattform nutzen. Vielen herzlichen Dank.

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Kontakt zum BVV

Bürozeiten: Mo. - Do.
09.00 - 14.00 Uhr

Telefon: 0202 55 79 27
Mail: info@barmer-anlagen.de

IBAN:
DE76 3305 0000 0000 1215 17

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