News Übersicht 2018


Große Hilfe von der GESA


Nachdem die städtische Gesellschaft GESA bereits das historische Geländer entlang der Barmer Anlagen (Ringeltal) in der Joseph-Haydn-Straße angestrichen hatte, rückten vom 2. bis 16. Mai 2018 acht Teilnehmer einer Weiterbildungsmaßnahme dem Toelleturm zu Leibe. Die Metallteile wurden außerhalb und innerhalb des 130 Jahre alten gestrichen und erstrahlen in neuem Glanz.

 

Die Farbe hat die Firma „Wupperfarben“ (SI-Coatings GmbH, Mählersbeck 83) gestiftet. Es handelt sich um eines der Unternehmen von André Bovenkamp, dem zweiten Vorsitzenden des Barmer  Verschönerungsvereins.


Toelleturm und Waffeln machen Kinder froh

Üblicherweise bittet der Barmer Verschönerungsverein bei den sonn- und feiertäglichen Öffnungen (12 bis 18 Uhr) des 130 Jahre alten Toelleturms um Spenden für die Unterhaltung des Turmes und Pflege der Barmer Anlagen. Am 6. Juni stellte der Verein erstmals sein Wahrzeichen in den Dienst der Hilfsaktion „Kindertal“. Der Turm war geöffnet und fleißige Helfer des Verschönerungsvereins boten leckere Waffeln an. Allein 90 Kinder und Jugendliche stiegen in einer „Blindenaktion“ auf den Turm und spendeten. 320 Euro werden der Hilfsaktion zur Verfügung gestellt.

„Türmer“ und „gute Geister“ v.l.: Horst-Peter Stecher, BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz, Marie-Luise Hoter und Peter Cremer.


Im Interview mit Radio Wuppertal

Peter Prange, Vorsitzender des Barmer Verschönerungsvereins, und Klaus-Günther Conrads im Studio von Radio Wuppertal. Im Interview plaudern Sie über die Geschichte, die Arbeit und die Pläne des Barmer Verschönerungsvereins.

Einen Mitschnitt der Sendung vom 31.05.2018 können Sie hier hören:


Klaus Prietz und Freunde musizieren am Sonntag, 17. Juni, ab 14 Uhr am Toelleturm

Nach den erfolgreichen Sonntagskonzert mit den Drehorgelspielern und dem Shanty Chor Blaue Jungs Wuppertal dürfen sich die Freunde der Sonntagskonzerte am Toelleturm auf einen weiteren Musikgenuss freuen.

Es ist Vielfalt angesagt, denn Klaus Prietz (Akkordeon) und seine Freunde Gotthard Geisler (Gitarre), Hein Peter (Gitarre) und Dirk Hahne (Bass, von der Team Band bekannt) bringen am Sonntag, 17. Juni, Wuppertaler Lieder, Country und Western und Schlager mit zu Toelleturm an der Hohenzollernstraße 33. Klaus Prietz war viele Jahre der „dritte Mann“ der „Wuppertaler Originale“ und treibende Kraft, dass vor fünf Jahren das Denkmal für „Husch Husch“ (Peter Held) auf dem Werth enthüllt wurde. Die beliebten „Jonges aus dem Tal“ werden wieder lebendig. Und es erklingt das Lied „Der Toelleturm von Barmen hat es mir angetan“, zu dem Paul Budde den Text und Klaus Prietz die Musik lieferten.

Der Aussichtsturm ist am 17. Juni von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der gastgebende Barmer Verschönerungsverein, dessen Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz die alte Tradition der Sonntagskonzerte wieder belebt hat, sammelt Spenden für den Erhalt des Toelleturmes und die Pflege der Barmer Anlagen.


Bedeutende Gartengestalter schufen die Barmer Anlagen

Die Gartenhistorikerin Dr. Antonia Dinnebier kennt nicht nur durch die Herausgabe des Parkführers „Barmer Anlagen“ (Band 6 in der Reihe „Wuppertals grüne Anlagen“, erschienen 2014 in der Edition Koendgen, im Buchhandel erhältlich) die Barmer Anlagen bestens, sondern hat sich mit den Gartengestaltern beschäftigt, die einzelne Parkbereiche entworfen haben. Joseph Clemens Weyhe zeichnete für die unteren Anlagen verantwortlich, sein ursprünglicher Mitarbeiter Peter Schölgen schuf in seiner 50jährigen Dienstzeit für den Barmer Verschönerungsverein die oberen Anlagen. Das Ringeltal entwarf Oskar Hering. Der Barmer Gartenarchitekt Artur Stüting hat im Fischertal Spuren hinterlassen. Viele Örtlichkeiten haben die vergangenen 150 Jahre überdauert. Mit großem Interesse verfolgten Besucher bei sommerlichem Wetter den Spaziergang mit Antonia Dinnebier von Förderverein Historische Parkanlagen.


Traumhaftes Pfingstfest rund um den Toelleturm

Mit der Fertigstellung des Kinderspielplatzes und Eröffnung von „CremeEis“ am Toelleturm hat sich das Quartier in Hochbarmen stark verändert. Der Pfingstsonntag machte das einmal mehr deutlich, zumal der Barmer Verschönerungsverein zum zweiten Open-Air-Sonntagskonzert im Schatten des Aussichtsturmes eingeladen hatte. Alle Bänke und die extra aufgestellten Stühle waren besetzt, als sich der Shanty Chor Blaue Jungs Wuppertal mit seinen maritimen Liedern in die Herzen der Zuhörer sang. Kein Wunder: haben die Seemannslieder viele Menschen durch ihr Leben begleitet. Gerd Schmitz hatte eine gute Auswahl getroffen. Vom Turm hatte man einen phantastischen Blick auf das Geschehen.

Durch die Belebung um den Spielplatz, auf dem noch ein Platz für eine Kletterboulderwand (Sponsorengeld fehlt noch) frei ist, wurden von den ehrenamtlichen „Türmern“ auch die Besucherzahlen auf dem Turm höher. Der Barmer Verschönerungsverein sammelt bei der sonntäglichen Öffnung (12 bis 18 Uhr) Spenden für die Pflege der Barmer Anlagen.

Abgerundet wurde das Pfingstfest durch herrliches Sommerwetter und das „Feuerwerk der Farben“ im Vorwerk-Park. Besucherin Iris Müller: „Der Vorwerk-Park war eine Augenweite mit betäubenden Düften. Das ist ungewöhnlich, denn nicht jeder Rhododendron duftet.“ Mit ihr nutzten viele Blumenfreunde die Wege durch das früher geschlossene Paradies, das bundesweit bekannt ist.


Open-Air-Konzert

Als Michaela Dereschewitz im vergangenen Jahr die Geschäftsführung des Barmer Verschönerungsvereins übernommen hatte, nahm sie sich vor, in diesem Jahr wieder die Tradition der Sonntagskonzerte am Toelleturm aufleben zu lassen. Zur 2018er Premiere kamen v.l. Bernd und Sonja Krefting, „Gänseliesel“ Ingrid Patzer, Wilfried und Christel Reichelt zu einem kleinen Drehorgelfestival zum Toelleturm. Viele Zuhörer genossen die „Ohrwürmer“ aus vergangenen Musikzeiten. Vom Turm wurde der Blick ins Bergische Land genossen. Und vor dem Creme-Eis-Pavillon bildeten sich lange Schlangen, während sich Kinder an den Spielgeräten austobten. „Es war ein wunderschöner Frühlingstag an unserem Toelleturm,“ blickt Michaela Dereschewitz zurück und blickt nach vorn: Am 20. Mai konzertiert der Shanty Chor Blaue Jungs am Turm.


Feuerwerk der Farben

Alle vier Jahre findet in Westerstede im Ammerland, dem deutschen Zentrum der Rhododendronzucht, mit der „Rhodo“ die seit 2002 größte Rhododendronausstellung Europas statt. Schon seit 1972 wird in der Innenstadt und zehn Tage im Mai nicht nur um die St.-Petri-Kirche ein riesiger Blumenteppich ausgerollt, sondern damit eine Leistungsschau des Gartengewerbes gezeigt. Interessierte können ihr Lieblingsblumen auch mit nach Hause tragen. Die 15. „Rhodo“ nutzte der Barmer Verschönerungsverein zur ersten Busfahrt. Die Geschäftsführerin des Barmer Verschönerungsvereins, Michaela Dereschewitz, freute sich, dass ihre Idee, Mitglieder und Freunde zu einer Tagesfahrt zu einem attraktiven Ziel einzuladen, dankbar aufgenommen wurde: „Die Reaktionen waren so positiv, dass wir 2019 einen weiteren Versuch wagen, Gemeinschaft zu pflegen.“


Besuch der „RHODO 2018“ in Westerstede

Europas größte Rhododendron-Schau findet nur alle vier Jahre statt!

Schon angemeldet? Fahren Sie mit! Auf gute Nachbarschaft!

Wann? Freitag, 11. Mai 2018

Abfahrt: 7.00 Uhr, Untere Lichtenplatzer Straße 84, Ankunft zurück in Wuppertal ca. 20.30 Uhr

Programm: Tagesfahrt mit dem Bus nach Westerstede

Kosten: Busfahrt inklusive Eintritt 35 Euro für Mitglieder des BVV, 42 Euro für Nichtmitglieder

Teilnahme nur mit Anmeldung!
Anmeldung: Barmer Verschönerungsverein, Telefon 557927, www.barmer-anlagen.de
Weitere Informationen: www.rhodo.de


Natur lässt Blumenteppich wachsen

Im späten Herbst 2017 hatten Mitarbeiter und Ehrenamtliche des Barmer Verschönerungsvereins gespendete 3.000 Blumenknollen in die Erde gebracht. Zu Ostern kamen rund um den Obelisken (für die Opfer der Kriege 1864 und 1866) in den oberen Anlagen die ersten Krokusse ans Tageslicht. Im nächsten Schritt sind die Osterglöckchen (Narzissen) an der Reihe. BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz: „Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen erfolgreich sind und sich hoffentlich ein schöner Blumenteppich entwickelt, der den Frühling fördert. Spenden für weitere, ähnliche Projekte sind jederzeit willkommen.“  


Quelle: Artikel Wuppertaler Rundschau vom 28.03.2018


Wuppertaler Gartenbuchreihe erhält Deutschen Gartenbuchpreis

Quelle: Verlag Edition Köndgen UG

 

Am Wochenende traf sich im süddeutschen Schloss Dennenlohe hochkarätiges Fachpublikum. Seit 2006 wird der renommierte Gartenbuchpreis in verschiedenen Kategorien verliehen. Als Deutschlands beste Gartenbuchreihe sind die Parkführer von „Wuppertals Grüne Anlagen“ mit dem 2. Preis ausgezeichnet worden. Der 1. Preis ging an „Die Gartenkunst“, eine seit 1992 zweimal jährlich erscheinende wissenschaftliche Zeitschrift.

Der Verleger Thomas Helbig freut sich, dass er sich mit seinem regionalen Verlag Edition Köndgen gegen die großen der Branche durchsetzen konnte. Die bisher erschienenen acht Bände zeichnen sich durch eine gelungene Kombination aus wissenschaftlicher Recherche und allgemein verständlicher Aufbereitung aus. Gut lesbare Fachartikel, historisches Material und aktuelle Karten bieten die Bände in kompakter Form und sind somit auch beste Begleiter für den ausführlichen Spaziergang. Die ambitionierte Reihe hebt sich aus der Vielzahl der Neuerscheinungen zum Gartenthema durch das hervorragende Layout der Grafikdesignerin Sylvia Zöller prägnant heraus. Die Einzelbände sind im Rahmen des Reihendesigns erkennbar individualisiert und jeder Park ist durch ein besonderes Blatt gekennzeichnet.

Den vielen Gästen auf Schloss Dennenlohe war die umfangreiche Parklandschaft in Wuppertal weitestgehend unbekannt und die Buchreihe löste wider alle Vorurteile gegen das so gern unterschätzte Wuppertal Verblüffung aus. „Wuppertal Grüne Anlagen“ belegen die Bedeutung Wuppertals als grüne Großstadt mit außergewöhnlich großem bürgerschaftlichen Engagement für Parkanlagen seit gut 200 Jahren. Nicht nur zur möglichen Bundesgartenschau 2025 versprachen viele Teilnehmer sich selber ein Bild von den mit Historie und Pflanzenvielfalt erfüllten Parkanlagen zu verschaffen.

Die Herausgeberinnen Brigitte Alexander und Antonia Dinnebier vom Förderverein Historische Parkanlagen e.V. freuen sich, dass dieses Jahr, zum 125-jährigen Jubiläum des Nordstädter Bürgervereins der Nordpark-Band in verdoppeltem Umfang und komplett überarbeitet neu aufgelegt wird. Zudem wird als neunter Band der Reihe in 2018 der „Skulpturenpark Waldfrieden“ erscheinen. Die Bücher sind im Buchhandel und unter www.edition-koendgen.de erhältlich. Führungen durch Wuppertals Grüne Anlagen werden regelmäßig durch den Förderverein durchgeführt.


Kontakt zum BVV

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Telefon: 0202 55 79 27
Mail: info@barmer-anlagen.de

Terminplan 2018

Hier finden Sie die Termine von Festen, Veranstaltungen und Führungen für das Jahr 2018. Gerne können Sie sich auch den komletten Terminplan 2018 als PDF herunterladen.

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