News Übersicht 2021


Ein neues Zuhause für die Enten

Die Wildenten auf dem unteren Teich in den Barmer Anlagen konnten vor einigen Wochen ein neues Zuhause beziehen.

Durch die Sanierung der Teichanlage musste auch das in die Jahre gekommene, inzwischen ziemlich verrottete Entenhaus entfernt und entsorgt werden. Ein Spendenaufruf über die Initiative „Betterplace“ brachte erfreulicherweise die erforderliche Summe von 450,-- Euro ein. Der Bau einer neuen Unterkunft für die gefiederten Teichbewohnerinnen konnte in Auftrag gegeben werden. Die Mitarbeiter*innen des Troxler-Hauses nahmen sich dieser Arbeit an und erstellten in fachkundiger Weise ein neues Entenhaus.

In den letzten Wochen war zu beobachten, dass das neue Haus offensichtlich für gut befunden wurde, denn der Einzug ließ nicht lange auf sich warten.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass die Enten ein neues Zuhause bekommen konnten.


Foto: Klaus-Günther Conrads

Noch einmal auf den Toelleturm steigen

Bis Ende Oktober bieten sich Interessierten an den kommenden drei Wochenenden nur noch wenige Möglichkeiten zum Aufstieg auf den Toelleturm. Die Plattform in 360 Meter Höhe über dem Meeresspiegel ist Wuppertals öffentlicher Ort: Top of Wuppertal! Unter der Voraussetzung, dass es klares, trockenes Wetter gibt, öffnen Ehrenamtliche des Barmer Verschönerungsvereins Samstag von 15 bis 18 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr die Türe zum beliebten Wahrzeichen und Aussichtsort.

Im Winter lässt der BVV das innere Treppenhaus instand setzen, denn der Zahn der Zeit – der Turm trotzt seit 133 Jahren Wind und Wetter – hinterlässt Spuren. BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz freut sich, dass die Kosten durch Fördermittel, auch vom Bund, gedeckt werden können. 


Ab und zu schlüpft Volker Staab in die Rolle des Ludwig Ernst Toelle (1822-1886, vor 135 Jahren gestorben) und macht in der Kommission „Erinnerungskultur“ mit.

Foto: privat

Fundstücke aus vergangener Zeit

Auf Spurensuche durch die Barmer Anlagen und den Barmer Wald begibt sich Volker Staab vom Barmer Verschönerungsverein mit Interessierten am

Sonntag, 10. Oktober. Gestartet wird um 10 Uhr am Toelleturm, Hohenzollernstraße 33.

Volker Staab verspricht: „Entdecken Sie unscheinbare oder versteckte Dinge, die am Wegesrand liegen. Ich zeige Ihnen Fundstücke aus jener Zeit, als in den Barmer Anlagen und den umliegenden Wäldern der Kriegsschutt beseitigt wurde.“

Unterwegs sammelt Volker Staab 5 Euro-Spenden für die Pflegearbeiten des BVV in den Anlagen.


Foto: Conrads
Foto: Conrads

Raus mit Klaus durch den Barmer Wald

Die Barmer Anlagen werden ganzjährigen von vielen Menschen zur Erholung genutzt, fast immer auf gleichen Wegen. Deutschlands mit 100 Hektar Größe zweitgrößter Park in bürgerschaftlichem, privatem Besitz ist ganzjährig rund um die Uhr kostenlos nutzbar.

Eine Fitnesswanderung der Reihe „Raus mit Klaus“ führt am Sonntag, 10. Oktober, kreuz und quer durch den vielleicht schon herbstlichen Barmer Wald.

Treffpunkt ist um 14 Uhr die Bushaltestelle Toelleturm an der Hohenzollernstraße, gegenüber Haus Nr. 8.

Die Bewegungsinitiative „Wuppervital“ (www.wuppervital.de) und der Barmer Verschönerungsverein laden gemeinsam ein. Anmeldungen erbittet Klaus Conrads, der unterwegs Spenden für die Pflegearbeiten in den Barner Anlagen sammelt, via E-Mail klaus@wuppervital.de.


Entdeckungsreise durch die Barmer Anlagen

Foto: Wupperverband

In einer gemeinsamen Exkursion haben der Wupperverband, dessen Hauptverwaltung sich auf der Fläche der ehemaligen Barmer Stadthalle (1897-1943) befindet, und der Barmer Verschönerungsverein über aktuelle und historische Themen informiert. Susanne Fischer, Pressesprecherin des Wupperverbandes, sprach an verschiedenen Stationen über das Wasserportal, Insektenhotel, Artenschutz, Gewässerentwicklung (Hochwasserbedrohung) im Laufe der Wupper und die Aufgaben des Verbandes, dessen Mitglieder alle Städte entlang des „Bergischen Amazonas“ sind. Klaus-Günther Conrads (BVV) zeigte die beiden Fließgewässer durch die Anlagen und deren Bedeutung für das Klima. Mit seinem großen Baumbestand in verschiedenen Altersgruppen leistet der BVV einen extrem wichtigen und nachhaltigen Beitrag für das Stadtklima.


Foto: Klaus-Günther Conrads

Leider mussten wir eine Spielgerät auf unserem Kinderspielplatz am Toelleturm sperren, weil es einen Defekt gegeben hat.

BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz: „Wir hoffen, dass wir das Gerät zum Monatswechsel September/Oktober reparieren und wieder freigeben können. Bis dahin bitten wir die Kinder um Geduld.“


Der Herbst ist da - Spendentag am 22. September!

Aufgrund der turbulenten Monate – geprägt von Corona-Pandemie und Hochwasser – gibt es viel zu tun. Deshalb stellt die Stadtsparkasse am 22.09. wieder einen 25.000 Euro Spendentopf zur Verfügung. Je mehr Spenden ein Projekt erhält, desto höher ist sein Spendentopf-Anteil. Somit haben alle teilnehmenden Projekte 24 Stunden lang die Chance, ihre gesammelten Spenden prozentual zu erhöhen.

Bitte unterstützen Sie die Projekte des Barmer Verschönerungsverein über folgenden Link:
gut-fuer-wuppertal.de


Sonntag gibt es etwas auf die Ohren

Am 30. April 1988 trafen sich auf dem Karlsplatz in der Elberfelder City rund 150 Bläser aus der Region, um unter Leitung von Musikern der Berliner Blaskapelle „IG Blech“ einige Musikstücke einzuüben. Pünktlich zum abendlichen Tanz in den Mai waren die Kompositionen fertig und wurden aufgeführt. Der Erfolg und der Spaß waren wohl so riesig, dass rund 30 Bläser weiterhin Musik machen wollten. Dies war die Geburtsstunde der Barmer Ersatzkapelle (BEK).

Seit dieser Zeit gibt es in Wuppertal Blasmusik der BEK. Allein unterbrochen von manchmal jahrelangen, selbstverständlich kreativen Pausen. Die letzte Pause endete 2009, seitdem spielt die BEK wieder Stücke aus der ganzen Welt, für die ganze Welt: Tangomelodien aus Argentinien, Walzer aus Uruguay, jüdische Klezmermusik, italienische Canzona, Balkanbeat, afrikanische Melodien und Samba aus Brazil.

Heute gehören rund 15 Musiker – vom Profi bis zum ambitionierten Amateur – zur BEK. Sie spielen Trompete, Klarinette, Saxofon, Posaune und Fagott. Dazu kommen Schlagzeug und Perkussionisten.

Es gibt also was auf die Ohren: Sonntag, 19. September, ab 14 Uhr, am Toelleturm, Hohenzollernstraße 33.

Der Toelleturm kann am Samstag von 15 bis 18 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr bestiegen werden und bietet eine schöne Fernsicht, vorausgesetzt, es ist trockenes Wetter.

Aktuelle Infos unter barmerersatzkapelle.wordpress.com Hörprobe unter www.youtube.com/watch

Foto: privat

Entdeckungsreise Barmer Anlagen: von Alpengarten bis Wupperverband

Foto: Klaus-Günther Conrads

Der Barmer Verschönerungsverein lädt in Kooperation mit dem Wupperverband am Donnerstag, 16. September, zu einer Entdeckungsreise durch die Barmer Anlagen ein. Die Barmer Anlagen sind seit 150 Jahren die grüne Lunge Barmens und haben viele interessante Orte zu bieten.

Der Rundgang startet um 16.00 Uhr und dauert ca. 2 Stunden.

Vorgestellt werden historische Orte und besondere Highlights, z. B. der Alpengarten, verschiedene Bäche und Alleen in den Anlagen, der Emil-Röhrig-Platz, die Skulptur "Zeit für Begegnung".

Verknüpft wird der Rundgang mit Informationen über den Wupperverband. Pressesprecherin Susanne Fischer stellt die Aufgaben des Verbandes im Wuppergebiet vor.

An der Hauptverwaltung des Verbandes in den Barmer Anlagen gibt es die Skulptur Wasserportal und und ein "Insektenhotel" zu sehen.

Interessierte treffen sich um 16 Uhr an der Bushaltestelle Barmer Anlagen, Untere Lichtenplatzer Straße.

Da es sich um eine Veranstaltung im Freien handelt, gibt es keine Maskenpflicht. „Wir bitten dennoch unsere Gäste, vorsorglich medizinische Masken mitzubringen und die gewohnten Abstände einzuhalten,“ wünscht sich Klaus-Günther Conrads. Unterwegs werden Spenden für die Wiederherstellung ausgeschwemmter Wege gesammelt.


Raus mit Klaus

Foto: Ursula Conrads

Für den Barmer Verschönerungsverein und die Bewegungsinitiative „Wuppervital“ setzt Klaus-Günther Conrads am kommenden Sonntag, 22. August, die Fitnesswanderreihe „Raus mit Klaus“ auf einer neuen Route fort. Interessierte treffen sich um 14 Uhr an der Bushaltestelle Barmer Anlagen, gegenüber Untere Lichtenplatzer Straße 100.


Sommerkonzert mit herrlichen Liedern

Eine Reise durch die Musikwelt von den 1920er Jahren bis in die Gegenwart erlebten die Besucherinnen und Besucher des Sonntagskonzertes am Toelleturm. Gesangsschulleiterin Monika Brockmann und ihre „Vocalists“ gestalteten diese musikalische Weltreise mit Filmmusiken, Musicals, Chansons, Rock und Pop, aber auch deutschen Schlagern von Udo Jürgens. 

Foto: Ursula Conrads

Sein „Ich glaube“ aus den 1960er Jahren erschien dem Moderator Klaus-Günther Conrads für die Zeit des Klimawandels ein eindringlicher Appell, dem sich der Barmer Verschönerungsverein seit seiner Gründung 1864 verschrieben hat: Schaffung einer Parkanlage (Barmer Anlagen), Bewahrung und Pflege der Natur und Kümmerer um die zweitgrößte deutsche Parkanlage (100 Hektar) in bürgerschaftlichem Besitz. Nach der professionellen, klangvollen mehr als einstündigen Show mit Monika Brockmann als Helene Fischer mit „Unser Tag“ zeigten sich die Gäste spendabel (Spenden für die Pflege der Barmer Anlagen) und gingen beschwingt nach Hause.

Aber auch eingestimmt auf das Kulturfestival („Somma“), das der junge Barmer Kulturverein vom 20. August bis 12. September auf der OpenAir-Bühne der Arena in den oberen Barmer Anlagen (Lichtenplatzer Straße) veranstaltet.

Video: Ursula Conrads


Jazz, Opern und weitere wunderbare Klänge

Christoph Iacomo (r.) und seine Formation „Libertango“ spielen am 28. August ab 19 Uhr ein Tango-Konzert.
Foto: Dörthe Boxberg
Monika Brockmann.
Foto: Brockmann

Seit rund 150 Jahren kümmert sich der Barmer Verschönerungsverein um die 100 Hektar großen Barmer Anlagen, die zweitgrößte Parkanlage Deutschlands in bürgerschaftlichem, privatem Besitz. Dass die Anlagen ganzjährig rund um die Uhr zum Spazieren, Wandern, Walken und Entspannen geöffnet und kostenlos nutzbar sind, ist für viele Menschen selbstverständlich. Doch nur knapp 1.000 Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich mit einem Jahresbeitrag von 20 Euro an den Kosten.

Durch eine neue Kooperation mit dem jüngst gegründeten, gemeinnützigen Barmer Kulturverein und dem Freizeitpark Fischertal kommt nun mehr denn je Kultur in die Anlagen. Der Kulturverein entstand durch Zufall. Monika Brockmann lernte von Tennislehrer Jörg Schüller das Tennisspielen und klagte, dass sie durch Corona mit ihren Gesangsschülerinnen und Schülern den Probenraum verloren hat. „Komm doch zu mir,“ antwortete Schüller schnell und bot seinen Freizeitpark an. Das war die Stunde Null!

Nach der erfolgreichen Konzertpremiere im Juni stellen die Initiatoren Monika Brockmann (Gesangsschule Vocalist Partner), Jörg Schüller und Tim Wiedenstritt (Freizeitpark Fischertal) in den oberen Anlagen eine Open-Air-Arena mit Bühne und Stühlen auf und gestalten vom 20. August bis 12. September den „Barmer Kultursommer“ als Wuppertaler Kulturfestival, zu dem Tickets über www.wuppertal-live.de erworben werden können.

Mit einer Jazz Night beginnt das „Somma“-Programm am 20. August um 19 Uhr die Eventreihe. Zu einer Operngala lädt die international erfahrene Sängerin Monika Brockmann am 21. August ein und singt Highlights aus berühmten Opern. Ausnahmsweise um 17 Uhr behauptet Jan Michael Horstmann am 22. August mit seinen Chansons „Ich bin das Nichtgespenst!“. In der Latin Night am 27. August fehlt der Tango nicht. Ein weiter musikalischer Sprung gelingt zum Klezmer- und Jiddisch-Konzert am 29. August.

Das Wuppertaler Improvisationsorchester „MaKoGe“ musiziert am 3. September in der Arena, auch Rotunde genannt, neben der Aussichtsterrasse. Tanzen mit Regina Advento und Band ist am 4. September angesagt. Eindeutig und zweideutig sind die Chansons mit Tina Hermann und Kollegen am 5. September. Dem Anspruch „von Klassik zu Standards“ werden Igor Parfenev, Bassja Leidmann und Sascha Bleiwas am 10. September gerecht. Eine musikalische Zeitreise durch 100 Jahre gestalten Monika Brockmann und ihre Vocalist Partner am 11. September, bevor Kristof Stößels Komödie mit „Die Divas“ am 12. September für ein furioses Finale sorgt. Derweil bastelt Gregor Eisenmann an einer Lichtshow.

„Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt, die 250 Plätze oft benutzt werden und uns das Förderprojekt Rückenwind für die nächsten Jahre gibt,“ hofft Monika Brockmann. Sie wohnt am Toelleturm, hat die Barmer Anlagen in ihr Herz geschlossen und bastelt an neuen Ideen. Auf den Tennisplätzen standen zum Startkonzert 150 Liegestühle. Mit ihren Schülerinnen und Schülern begab sie sich auf eine Gesangswanderung und weitere Plätze könnten „Spielorte“ werden.


Musikalische Zeitreise durch die Jahrzehnte

Foto: Brockmann

Nachdem der Barmer Verschönerungsverein die diesjährige Open-Air-Konzertreihe am Toelleturm mit den Gemshornbläsern „Carmina Venti“ erfolgreich begonnen hat, dürfen sich Musikinteressierte auf ein neues Highlight freuen. Die international erfahrene Sopranistin Monika Brockmann gastiert am Sonntag, 15. August, um 15 Uhr, am Toelleturm, Hohenzollernstraße 33. Die Sängerin und Musikschulleiterin (Vocalist Partner) nimmt die Gäste auf eine Reise in die 1920er und 1930er Jahre bis in die Gegenwart mit. Es gibt eine bunte Mischung aus Chanson, Swing, Musical, Schlager und aktuellen Pop-Charts. Zarah Leander, Edith Piaf, Ava Max und Helene Fischer lassen grüßen! Unterstützt wird Monika Brockmann durch Mitglieder ihrer Gesangsschule Vocalist Partner.

Beim Konzert sammeln Barmer Verschönerungsverein und Barmer Kulturverein als Kooperationspartner Spenden für die Finanzierung des Konzertes und Sanierung des Toelleturm-Treppenhauses. Die Ausrichter bemühen sich um die Einhaltung der gültigen Corona-Schutzverordnung. Deshalb empfiehlt sich frühzeitiges Eintreffen.


Best of Wuppertal "Spielplätze"

Radio Wuppertal forderte die Wuppertaler auf den besten Kinderspielplatz zu wählen.

"Wo geht ihr besonders gerne hin mit den Kindern?"

Die Hörer sind dem Aufruf gefolgt und haben entschieden:

Wir haben mit 42 Punkte gewonnen.

Herzlichen Dank dafür!


Ursula Rennhoff

Der Barmer Heidt Anfang des 19. Jahrunderts

Beiträge und Ergänzungen zur Siedlungs- und Kulturgeschichte
Edition Köndgen, Wuppertal, ISBN 978-3-948217-16-7

Den Siedlungsbegriff „Heidt“ gibt es allein in Wuppertal in Cronenberg, Ronsdorf und im Barmer Süden. Erstmals hat sich Paul Herzog mit der Geschichte und Entwicklung des Barmer „Heidt“ 1911 beschäftigt und seinen Vortrag im Heidter Bürgerverein als Buch veröffentlicht. Später, 1994, gab Hans Joachim de Bruyn-Ouboter einen Bildband über die „Barmer Südstadt“ heraus. Einen anderen Ansatz wählte Ursula Rennhoff für ihr Werk „Der Barmer Heidt – Anfang des 19. Jahrhunderts“. Verschiedene Archive dienten als Quelle, so dass beispielsweise der 1864 gegründete Barmer Verschönerungsverein nahezu lückenlos nachverfolgen kann, woher die früheren einzelnen Grundstücke erworben wurden und die Barmer Anlagen zu einer Parkfläche zusammengefügt wurden.

Die Idee zu ihrem Buch über den Heidt, der seit der letzten Kommunalreform 1975 zum Stadtbezirk Heckinghausen gehört, kam Ursula Rennhoff im Juni 2008 im Zusammenhang mit einem Vortrag zur Geschichte des Hauses Untere Lichtenplatzer Straße 80, den sie im damaligen Atelier von Björn Ueberholz vor den Eigentümern und Mietern gehalten hat.

Nach umfänglichen Recherchen über den Heidt im 19. Jahrhundert in verschiedenen Archiven, beispielsweise im Geodatenzentrum im Barmer Rathaus, im Stadtarchiv Wuppertal und in den Landesarchiven Düsseldorf und Duisburg, hat sich Ursula Rennhoff bemüht, die exakten Quellenangaben zusammenzutragen und auszuwerten.

Die Arbeiten an dem Buch haben über zehn Jahre gedauert. Die grafische Gestaltung und das Layout übernahm Sönke Vögeding. Das Buch beginnt mit der Erhebung von Steuern auf der Basis amtlicher Vermessung, Napoleons Personenstandsgesetz und dem Heidter Schulproblem.

Im zweiten Teil geht es um die Bebauung der Siedlungsbezirke des Landbezirks Heidt, u. a. Fischertal, Reutersclef, Lehmbachsfeld und Barmer Verschönerungsverein.
Im dritten Teil sind Glossar und Abkürzungen aufgelistet.

Herausgeber und Verleger Thomas Helbig (l.), Autorin Ursula Rennhoff (M.), Hermann-Josef Brester (r., Vorsitzender des Heidter Bürgervereins).
Foto: Björn Überholz
Autorin Ursula Rennhoff (l.) und Soenke Voegeding (r.)
Foto: Björn Überholz

Zum Buch

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts reichten die schriftlichen Überlieferungen nicht aus, um die Geschichte der Besiedlung und Kultur des Landbezirks Heidt am nördlich exponierten Hang Barmens konkret zu beschreiben. Erst ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts ließen neue Quellen es zu, über die Stadtteile in ihren ab 1827 dokumentierten Grenzen im Detail zu berichten.Diese Quellen fasste Ursula Rennhoff zu einer detailgenauen Betrachtung zusammen. Ziel dieser Veröffentlichung ist es, Interessierte mit dem Heidt des beginnenden 19. Jahrhunderts bekannt zu machen. Das neue Wissen lässt die spätere Entwicklung bis in die Gegenwart besser verstehen.Das Buch ist in der Edition Köndgen (www.edition-koendgen.de; E-Mail: verlag@edition-koendgen.de) erschienen und kann on Demand bestellt werden. Es hat 232 Seiten, 140 Abbildungen, Karten und Tabellen. ISBN: 978-3848217-16-7. Preis; 49,95 Euro.

Ursula Rennhoff

Die Autorin Ursula Rennhoff, geborene Buchholz, hat in der Albertstraße auf dem Heidt ihre erste Lebenszeit verbracht. Hier wohnten und arbeiteten die Vorfahren väterlicherseits seit drei Generationen als Bandwirker. Sie besuchte das Lyzeum in der Wupperfelder Sternstraße. Nach dem Berufsabschluss als Ökotrophologin studierte sie die Fächer Chemie und Hauswirtschaftswissenschaft für das Lehramt der Sekundarstufe 1 und wechselte nach der ersten Staatsprüfung an die Bergische Universität Wuppertal, wo sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin promoviert wurde und bis zum Ende ihrer Berufstätigkeit das Prüfungsamt Wirtschaftswissenschaft leitete.
Im Zusammenhang mit ihrer Familienforschung entdeckte sie aufgrund ihrer Wurzeln väterlicherseits ihr Interesse für den Barmer Heidt, auf dem sie den größten Teil ihres Lebens verbrachte.


Foto: Conrads

Gemshörner erklangen am Toelleturm

Die von Gudrun Krohm geleiteten Wuppertaler Gemshornbläser „Carmina Venti“ (Lieder des Windes) eröffneten die diesjährige Konzertsaison am Toelleturm. Der sanfte Klang dieses alten und wieder neu entdeckten Instrumentes, das seine Blütezeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert hatte, erfreute die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

Instrumentenbauer fertigen die Gemshörner aus afrikanischen Kuhhörnern, höhlen sie aus und setzen an der Breitseite ein Mundstück ein. Gespielt wird es wie eine Blockflöte, jedoch ohne die zweite Oktave. Es gibt - wie bei Blockflöten - Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass- und Großbasshörner. In ganz Deutschland zählt man weniger als 100 Gemshornspieler. Die Wuppertaler Formation "Carmina venti" hat sich vor rund 25 Jahren um die Musikerin und Kennerin alter Musik, Brigitte Fritsch, versammelt.

Der Toelleturm an der Hohenzollernstraße 33 ist samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet, vorausgesetzt das Wetter ist trocken und lässt eine gute Weitsicht zu. „TOP OF WUPPERTAL“ bedeutet, dass Besucher sich auf der Aussichtsplattform in 350 Metern Höhe über dem Meeresspiegel auf Wuppertals höchstem öffentlichen Ort befinden.


Foto: Ursula Conrads

„Sehferien“ als Wohltat für die Augen

Sonntag, 15. August 2021, 14 Uhr

Nachdem die erste „Waldbaden“-Tour dem Wetter zum Opfer gefallen war, durften sich die Gäste der Ronsdorfer Heilpraktikerin Heike Prinz bei bestem Sommerwetter durch die Barmer Anlagen leiten lassen. „Eintauchen in die Natur“ war diesmal das Thema. Die Gäste genossen die Ausstrahlung des Waldes und nahmen die Natur, die sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, bewusst wahr. Die Spenden stellt Heike Prinz traditionell dem Barmer Verschönerungsverein für die Pflege der Barmer Anlagen zur Verfügung.

Treffpunkt: Eingang Barmer Anlagen, Untere Lichtenplatzer Straße 84


Benefizkonzert in der Lutherkirche zugunsten der Unwetteropfer

Freundlich eingeladen wird zu einer Musikalischen Vesper zugunsten der Opfer der Unwetterkatastrophe für kommenden Sonntag, 1. August 2021, 17 Uhr, in die Lutherkirche, Obere Sehlhofstraße 42. Wir hören, gespielt von Ehrenmitglied Prof. Dr. Joachim Dorfmüller, Orgelmusik von Bach und Beethoven; als Lektorin wirkt Johanna Knotte mit.

Der Eintritt ist frei, doch wird um eine Spende gebeten, die direkt auf das Unwetter-Konto der Evangelischen Kirche im Rheinland überwiesen wird.


Pommes auf die Hand, Picknick im Park – Wie lässt sich Abfall vermeiden?

Coffee-to-go-Becher mit Rührstäbchen, beschichtete Pizzakartons, Pommesschalen oder Wasser aus der Plastik-Einwegflasche: Der Trend zum Außer-Haus-Verzehr ist ungebrochen. Viele dieser Verpackungen bestehen aus Kunststoff oder aus Papier mit einer Kunststoffbeschichtung. Durch wilde Müllkippen, Abfallberge und überfüllte Mülleimer in Parkanlagen gelangt regelmäßig viel Plastikmüll in die Umwelt – wo er sich nur sehr langsam zersetzt und eine Gefahr für Gesundheit und Natur darstellt.

Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Daher empfiehlt die Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in Wuppertal, beim Essen außer Haus auf folgende Punkte zu achten:

Beim Parkbesuch auf Einwegbesteck und Einweggeschirr verzichten
Vermeintliches „Bio“-Besteck und -Geschirr ist keine Alternative, denn auch dessen Herstellung ist aufwändig und bietet keinen Umweltvorteil. Die Umweltberatung empfiehlt als Party- oder Picknickgeschirr langlebige Mehrweg-Alternativen: Behälter aus Glas, Edelstahl oder festem Kunststoff. Verbraucher:innen sollten beim Kauf von Plastikgefäßen auf die Bezeichnung „PE“ oder „PP“ achten, denn diese Kunststoffe kommen ohne gesundheitsgefährdende Weichmacher aus.

Mehrweg bei Außer-Haus-Verpflegung nutzen
Einfach mal das Nudelgericht oder die Pommes in einem eigenen mitgebrachten Behältnis abfüllen lassen und so Verpackungsmüll vermeiden – Das ist gesetzlich möglich und auch erlaubt. Allerdings kann der einzelne Gastromomie-Betrieb entscheiden, ob er diesen Service anbieten möchte oder nicht. Auch Kaffee oder andere Heißgetränke können praktisch in einem mitgebrachten Thermobecher abgefüllt werden. Darüber hinaus gibt es hier im Bergischen die bergische Becherkarte, auf der bequem ersichtlich ist, wo es in Wuppertal Kaffee im Mehrweg oder Pfandbecher zu kaufen gibt:

http://www.wuppersaubertal.de/coffeetogo/

Unterwegs eigene Getränke in befüllbaren Trinkflaschen mitnehmen
Wer noch mehr Kunststoffmüll sparen möchte, kann auf Wasser aus der Leitung umsteigen. Es hat in Deutschland eine gute Qualität, ist jederzeit verfügbar und bis zu hundertmal günstiger als Flaschenwasser. In bestimmten Ladenlokalen kann kostenlos Leitungswasser nachgefüllt werden. Diese sind am Hinweis „Refill“ auf dem Schaufenster oder der Ladentür zu erkennen.

www.refill-deutschland.de

Wiese und Plätze im Naturzustand verlassen
Abfall, der beim Picknick oder Grillen angefallen ist, sollte möglichst wieder eingesammelt, mitgenommen und zu Hause über die verschiedenen Abfalltonnen getrennt werden. Denn nur Plastikverpackungen, die auch getrennt und in der Gelben Tonne gesammelt wurden, können aufbereitet und zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden. So lassen sich Ressourcen einsparen.

Abfälle in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter entsorgen
Littering, wie die Vermüllung des öffentlichen Raums genannt wird, führt dazu, dass der Müll über eine lange Zeit in der Umwelt verbleibt. Abfälle aus Kunststoffen zersetzen sich nicht oder nur sehr langsam, sie zerfallen in immer kleinere Teilchen, deren Umweltfolgen noch nicht absehbar sind.
Ist ein Abfallbehälter überfüllt, den Abfall einfach im nächsten Behälter entsorgen oder mit nach Hause nehmen.

Wilde Müllkippen melden
Werden illegal abgelagerte Abfälle im Wuppertaler Stadtgebiet entdeckt, sollten diese unter Angabe der örtlichen Lage, der Zusammensetzung und Menge des Abfalls per E-Mail an die Stadt gemeldet werden (wildekippen@stadt.wuppertal.de). Für die illegale Abfallablagerung werden der verursachenden Person die Beseitigungskosten in Rechnung gestellt. Darüber hinaus handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann.

Umweltberaterin Caroline Pilling.
Foto: Verbraucherzentrale Wuppertal
Umweltberaterin Anne Sprinz.
Foto: Verbraucherzentrale Wuppertal

Weitere Informationen zu Abfallentsorgung und Plastikmüll gibt es auf der Internetseite der Verbraucherzentrale NRW:

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/umwelt-haushalt/abfall

https://www.verbraucherzentrale.nrw/leben-ohne-plastik-antworten-auf-haeufige-fragen-26549

Eine Broschüre mit Tipps für weniger Plastikmüll unterwegs ist hier zu finden:

https://www.verbraucherzentrale.nrw/sites/default/files/2018-06/VZNRW-Broschuere_Weniger_Plastikmuell_unterwegs.pdf

Fragen rund um das Thema „Abfall“ beantwortet gerne die Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in Wuppertal in Persona Anne Sprinz und Caroline Pilling:Tel. 0202- 69375805 oder E-Mail wuppertal.umwelt@verbraucherzentrale.nrw.


Foto: Conrads

Waldbaden in den zauberhaften Barmer Anlagen

Im Einklang mit der Natur den eigenen Rhythmus finden

Am Sonntag, 4. Juli 2021, kann die Heilpraktikerin Heike Prinz nach langer Pause endlich wieder zum Waldspaziergang einladen.

Bei diesem Spaziergang geht es darum, auf die Rhythmen der Natur zu achten. Heike Prinz erläutert die Inhalte der Chronobiologie, in der untersucht wird, auf welche Weise die natürlichen Zyklen unseres Körpers – geistige, körperliche und emotionale – im Einklang mit den Naturrhythmen stehen. Sie erklärt und leitet an, wie wir diese für unser Wohlbefinden und die Regeneration unseres Körpers nutzen können.

Termin: Sonntag, 4. Juli 2021, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Untere Lichtenplatzer Straße 84
Dauer des Spazierganges; ca. 1,5 Stunden
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Spende für den Barmer Verschönerungsverein wird erbeten.

Für die Führungen ist zurzeit eine namentliche Anmeldung notwendig, entweder per Mail über info@barmer-anlagen.de oder telefonisch unter 0202 557 927.

Die Leiterin des Spazierganges:

Heike Prinz, Ernährungswissenschaftlerin (Dipl. oec. troph.) und Heilpraktikerin.
Seit mehr als 18 Jahren in eigener Praxis tätig, davon einige Jahre in der Schweiz praktiziert. Praxisschwerpunkte sind u.a.: Kinesiologie, Homöopathie, Bach-Blüten, Schüßler Salze, u.v.m.
Das Ziel bei jeder Behandlung ist es, den Menschen in sein inneres Gleichgewicht zu bringen, und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.


Archivfoto: BLM

Märchenglück im Vorwerkpark

Samstag, 26. Juni 2021

15.00-16.00 Uhr, Toelleturm (Brunnen), Hohenzollern-/Adolf-Vorwerk-Straße; keine Führung bei dauerhaftem Regen.

Märchenführung im Vorwerkpark für Kinder und Erwachsene an Teichen und lauschigen Plätzen mit der Märchenerzählerin Ingrid Reinhardt

Für Märchen kann es keine schönere Umgebung als den zu jeder Jahreszeit wunderschönen, prachtvollen Vorwerkpark geben. Deshalb lädt die Märchenerzählerin Ingrid Reinhardt (www.maerchenglueck.de) am Samstag, 26. Juni 2021 Kinder und Erwachsene ein, mit ihr um 15 Uhr vom Brunnen am Toelleturm, Adolf-Vorwerk-Straße, zu einem einstündigen Spaziergang zu starten. An lauschigen Orten erzählt Ingrid Reinhardt spannende Märchen.

Die Teilnahme kostet fünf Euro, davon fließt ein Teil als Spende an die Adolf-Vorwerk-Park-Stiftung für den Erhalt des Privatparks. Festes Schuhwerk wird benötigt. Wegen der Corona-Einschränkungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Anmeldung notwendig: Ingrid Reinhardt, Telefon 0202 4660139, E-Mail: ingrid-reinhardt@maerchenglueck.de


„Paulinenruhe“ ist keine Ruhestätte

Die „Paulinenruhe“ ist einer der hübschen Mosaiksteine in den Barmer Anlagen, beziehungsweise dem Barmer Wald. Seifenfabrik August Luhn („Wasche mit Luhns, denn viele tun‘s“) stiftete 1914 für seine Frau Pauline eine Aussichtsterrasse, zu der sie sich, im Rollstuhl sitzend, gerne fahren ließ. Über ein Jahrhundert später versperren hoch gewachsene Bäume den Blick ins Bergische Land. Der Platz mit der Linde im Mittelpunkt ist pure Idylle.

Dank einer großherzigen Spende wurden die historischen Ruhebänke mit frischem Holz saniert. Und die dritte Bank ziert nun ein Spenderschild für Karla Krah, die außerdem eine Informationstafel mit der ganzen Geschichte stiftete. „Wir sind für diese große Hilfe dankbar,“ zeigt sich BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz glücklich. Die Wiedereinweihung wurde von drei Generationen der Familie Luhn aufmerksam verfolgt.

Video "Die Paulinenruhe erinnert an die Frau des Seifenfabrikanten Luhn" jetzt ansehen >


WIR SIND IM FINALE!

Vielen Dank, dass Sie uns Ihre Stimme gegeben haben.

Unsere Bürgerbudget-Idee hat es in der 1. Abstimmungsphase unter die TOP 100 aller Ideen geschafft.
UND DAS SOGAR UNTER DIE TOP 8 nach Anzahl der Klicks (> 200).

Im nächsten Schritt fand der digitale Gemeinwohlcheck statt. Dort wurden die TOP 100-Ideen von den Teilnehmenden auf ihren Beitrag zum Gemeinwohl bewertet. Auch hier sind wir weitergekommen, als 18. von 35 finalen Projekten.

Vom 02. bis 22. September geht es in die finale Abstimmung für die Zuteilung des Bürgerbudget 2021. Wir posten eine Info, sobald der Link für das Voting zur Verfügung steht.

WIR FREUEN UNS RIESIG, WENN SIE UNS WEITERHIN UNTERSTÜTZEN


Jetzt wieder TOP OF WUPPERTAL

Seit seiner Einweihung im Jahre 1888 musste der Toelleturm mehrmals in einen Dornröschenschlaf versetzt werden, weil Baumängel einen Aufstieg nicht zuließen. Seit der Rundumerneuerung 1990 hat der Barmer Verschönerungsverein Ruhe und einige seiner Mitglieder öffnen Barmens wichtigen Aussichtsturm regelmäßig. Das ist vor allem nach der verbesserten Corona-Pandemie-Lage wichtig. 

Unser Toelleturm ist bis 25. Oktober samstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, außerdem sonntags und feiertags von 12 bis 18 Uhr. Voraussetzung: trockenes, klares Wetter. Unsere Wuppertal-Flagge kündet vom offenen Toelleturm!

Unsere ehrenamtlichen „Türmer“ erbitten am Eingang Spenden für Reparaturen am Turm, denn im Treppenhaus müssen Schäden repariert werden. Bitte helfen Sie uns durch großzügige Spenden!

Auf der Aussichtsplattform befinden sich Besucherinnen und Besucher in einer Höhe von 360 Meter über dem Meeresspiegel. Das ist Wuppertals höchster öffentlicher Ort.

Deshalb: TOP OF WUPPERTAL!


Neues Angebot des Barmer Verschönerungsvereins

Ab sofort haben Besucherinnen und Besucher des Toelleturms an der Hohenzollernstraße 33 und Mitglieder der BVV-Erinnerungskommission Gelegenheit, sonntags gegen 16 Uhr am Toelleturm, in den Barmer Anlagen und dem Vorwerkpark, Historische Persönlichkeiten und Honoratioren der Barmer Geschichte beim sonntäglichen Spaziergang zu treffen, sich auszutauschen und neue Projekte und Ideen zu entwickeln.  

An den Sonntagen bis Mitte Oktober treffen sich in unregelmäßigen Abständen zufällig die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Barmer Verschönerungsvereins, ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Barmen und weitere interessante Bürgerinnen und Bürger aus der Vergangenheit der Barmer Gesellschaft Concordia.

Um welche berühmten und berüchtigten Persönlichkeiten es sich hierbei handelt, kann unter "Erinnerungskultur" entdeckt und angesehen werden.

„TOP OF WUPPERTAL“ (360 Meter über dem Meeresspiegel): Der 1888 erstmals geöffnete Toelleturm wird von ehrenamtlich tätigen BVV-Mitgliedern samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Voraussetzung: trockenes Wetter und klare Sicht. Gegenwärtig müssen noch coronabedingte Einschränkungen (begrenzte Besucherzahl) hingenommen werden. Die „Türmer“ sammeln Spenden für Renovierungsarbeiten am Toelleturm, denn die Sanierung der Treppenstufen steht auf der To-Do-Liste.

Foto: Lothar Dröse

Neuer Glanz für Bergbahn-Stelen durch die Barmer Anlagen

Foto: Boris Spielhoff

Auf ihrem Weg vom Clef zum Toelleturm befuhr die Barmer Bergbahn von 1894 bis 1959 auf einer Waldstrecke durch die Barmer Anlagen. Mit Hilfe des Förderprogramms „Regionale 2006“ wurde der Abschnitt zwischen Untere Lichtenplatzer Straße und Sachsenstraße wieder erlebbar und größtenteils begehbar gemacht. Als optischer Eindruck wurden in unterschiedlichen Abständen eingebaute Steinstelen gewählt, die seitdem die historische Trasse einrahmen. Der mit weißem Schotter belegte Boden ergänzt die Idee eines Planungsbüros. Im Laufe der Jahre haben die Steinstelen Grünspan angesetzt, der gute Eindruck hat gelitten.

„Man sah unter dem Moos den Granit nicht mehr,“ stellte denn auch Alexander Stüer (Reinigung & Wartung von Lackieranlagen, Reinigungsarbeiten an industriellen Anlagen, Hochdruckreinigung) fest, der gemeinsam mit seinem Nachbarn Boris Spielhoff (Arbeitsbühnen, Hubsteiger) den 150 Stelen mit einem professionellen Hochdruckreiniger zu Leibe rückte. Ausgerüstet mit einem Anhänger und zwei Tonnen Wasser leisteten die beiden Nachbarn sechs Stunden ehrenamtliche Arbeit.

„Mehr denn je ist unser Barmer Verschönerungsverein als Besitzer der Barmer Anlagen von ehrenamtlichem Engagement abhängig,“ zeigt sich Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz begeistert und fügt hinzu: „Das Hilfegen liegt scheinbar in der Familie Stüer, denn Alexanders Vater Wolfgang hat ebenfalls manche Stunde im Park geholfen.“

Online-Informationen zur Barmer Bergbahn: www.bergbahn-barmen.de. 2009 haben Jürgen Eidam und Wolfgang R. Reimann in der Edition Köndgen das Buch „Die Barmer Bergbahn 1894-1959“ herausgegeben.


Packen wir alle mit an!

Foto: BVV

Den Anblick von leeren Pappbechern und Resten von Pizzakartons findet niemand toll. Trotzdem liegt dieser und anderer Müll mehr an vielen Stellen in den Barmer Anlagen. Zwei Gärtner, die eigentlich dafür bezahlt werden, Sträucher zu schneiden, Wege zu reparieren und neue Bäume und Sträucher zu pflanzen, müssen viele Male vor Arbeitsbeginn erst einmal aufsammeln, was Besucher der zauberhaften Barmer Anlagen hinterlassen haben.

Alle Besucher von Park und Wald können sie dabei unterstützen. Selbst den eigenen Müll richtig zu entsorgen, ist eigentlich selbstverständlich. Dazu gehört auch, den nächsten Papierkorb anzusteuern, wenn der erste voll ist. Müll daneben ist – daneben. Er verursacht Extra-Arbeit und lockt Nachahmer an. Das gilt auch für andere Stellen: Ist eine Ecke erst verdreckt, haben andere weniger Hemmungen, Dreck zu hinterlassen.

Deshalb hilft es, das lose Papier, die leere Flasche, den gebrauchten Becher schnell aufzuheben und zu entsorgen. So oft wie möglich im Alltag und gern mit Extra-Aktionen. Es gibt schon Engagierte, die regelmäßig mit Tüte und Zange aufräumen. Wer ebenso aktiv werden will, kann sich gern bei Michaela Dereschewitz, Telefon 557927, melden. Es hilft ebenso, größere Müllfunde, wie etwa Sperrmüll, schnell an den Barmer Verschönerungsverein zu melden, damit der die fachgerechte Entsorgung organisieren kann.

Foto: Anna Schwartz (WZ)

Packen wir alle mit an! Dann bleiben die Barmer Anlagen länger so, dass wir uns in ihnen wohlfühlen. Und die Gärtner haben mehr Zeit, für eine permanente Pflege und Verschönerung zu sorgen.

Katharina Rüth (WZ)


Achtung!!!!!

Bürgerbudget 2021 - Start der ersten Abstimmungsphase

Die Ideeneinreichung des Bürgerbudgets 2021 ist erfolgreich abgeschlossen. Es wurden insgesamt 203 Ideen von engagierten Wuppertaler*innen eingereicht. Die Ideen, die alle vorgegebenen Kriterien für das Bürgerbudget erfüllen, wurden für die 1. Abstimmungsphase zugelassen. Ab heute können Sie für Ihre favorisierten Ideen auf www.talbeteiligung.de/buergerbudget2021 abstimmen!

Die 1. Abstimmungsphase dauert vom 6. April bis zum 26. April 2021. Die TOP 100 der Ideen schaffen es in die nächste Runde, dem digitalen Gemeinwohlcheck am 11. Mai 2021.

Bitte stimmen Sie für uns ab und geben Sie der Fitnessstrecke in den Barmer Anlagen Ihre Stimme.

Danke!

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum "Fitnessparcours für alle Altersgruppen" >


Jahresheft "Zauberhafte Barmer Anlagen 2021"

Unser erstes Jahresheft „Zauberhafte Barmer Anlagen 2021“ können Sie als Datei herunterladen.

Printexemplare sind zu den Geschäftszeiten montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr in unserer Geschäftsstelle Untere Lichtenplatzer Straße 84 kostenlos erhältlich. Wir bitten um Verständnis, dass ein Postversand nicht wirtschaftlich ist.


Wieder freie Sicht ins Ringeltal

Nachdem die beiden Gärtner des Barmer Verschönerungsvereins im Rahmen ihrer periodischen Pflegearbeiten die unteren Anlagen durchforstet haben, wurde noch im Februar eine historische Sichtachse (das Salz in der Suppe einer jeden Parkanlage) im Ringeltal freigeschnitten. So haben Besucher jetzt einen freien Blick über das Dörpfelddenkmal (Vordergrund) und das Ringeltal auf die Barmer Innenstadt.


Ein Baum für meine Barmer Anlagen

Update: Alle Bäume haben bereits ihren Baumpaten gefunden! Wir danken für Ihre Unterstützung!

Für diesen Winter haben sich die beiden Gärtner des vor 157 Jahren gegründeten Barmer Verschönerungsvereins die Überarbeitung der unteren Barmer Anlagen zwischen Untere Lichtenplatzer Straße und Ottostraße vorgenommen. 150 Jahre nach dem Tod des gestaltenden Vaters, Hofgartendirektor Joseph Clemens Weyhe, sind diesmal keine Kriegsschäden der Anlass, sondern regelmäßige Pflegearbeiten.

Im ersten Schritt wurden Bäume und Sträucher, die teilweise noch die Handschrift von Weyhe erkennen lassen zurückgeschnitten. „Da wir in den vergangenen Jahren durch Stürme einige alte Bäume verloren haben oder Äste abgebrochen sind, sind Lücken entstanden, die wir nun schließen möchten“, erklärt Michaela Dereschewitz, die BVV-Geschäftsführerin.

Bei der Neupflanzung orientieren sich die Mitarbeiter am Parkpflegewerk, das im Zuge der „Regionale 2006“ entstanden ist und Richtlinien vorgibt: wenn ein Baum entnommen wird, soll an gleicher Stelle die gleiche Art nachgepflanzt werden. Michaela Dereschewitz muss jedoch auch die Klimaveränderungen bedenken, weil nicht jede Baumart trockene Jahre überlebt.

Bereits in den vergangenen Jahren haben Vereinsmitglieder und Mitbürger Bäume gespendet und damit ihre Verbundenheit mit den Barmer Anlagen ausgedrückt. Der aktuelle Hilferuf beinhaltet diese Bäume:

  • 2 Ebereschen (je 350 Euro)
  • 1 Spitzahorn (210 Euro)
  • 1 Bergahorn (190 Euro)
  • 1 Hemlocktanne (100 Euro)

Dazu für die oberen Anlagen:

  • 1 Zierapfel (285 Euro)
  • 1 Weymouthkiefer (145 Euro)

Spender erhalten auf Wunsch Spendenbescheinigungen.

Michaela Dereschewitz, die für jede Spende dankbar ist: „Auf Wunsch hängen wir gerne Spenderschilder auf.“

Erreichbar ist der BVV montags bis donnerstags vormittags via Telefon 0202 55 79 27 und per E-Mail: info@barmer-anlagen.de


Schöne Wintererlebnisse in den Anlagen

Viele Autos mit unterschiedlichen Kennzeichen rund um die Barmer Anlagen haben am Sonntag deutlich gemacht, dass Familien aus der nahen und weiteren Umgebung, vor allem aus dem Rheinland, die Anlagen zum Schlittenfahren nutzen wollten. Schließlich liegt das Bergische Land näher, als das Sauerland. Das Stimmengewirr unterstrich die Freizeitmöglichkeiten im größten deutschen Park in bürgerschaftlichem Besitz. Alle Wiesen wurden fleißig zum Rodeln genutzt und die Kinder hatten große Freude, vor allem beim Bauen von Schneemännern. Schließlich ist Schnee längst zur Mangelware geworden.


Die Stechpalme ist Baum des Jahres 2021

Entdecken Sie den Baum des Jahres 2021 an verschiedenen Orten in den Barmer Anlagen und im Barmer Wald!

Die Stechpalme, bei uns gerne als „Ilex“ bezeichnet, wirkt exotisch, ist aber Europäerin durch und durch: „Die Stechpalme ist ein Paradebeispiel für gelebten Artenschutz, dank dem sich die Bestände in den letzten hundert Jahren in Deutschland deutlich erholt haben“, erklärt Stefan Meier, Präsident der Baum des Jahres Stiftung. Auch Schirmherrin Bundesministerin Julia Klöckner begrüßt die Wahl der immergrünen Laubbaumart, als Baustein der heimischen Biodiversität: „Sie ist Bestandteil unseres Ziels, den Umbau unserer Wälder zu klimaangepassten Mischwäldern weiter voranzubringen." Bundesministerin Julia Klöckner dankt der Baum des Jahres Stiftung Dr. Silvius Wodarz Stiftung für ihr Engagement und betont: „Unsere Wälder sind im Klimastress. Umso wichtiger, dass Wald und Bäume Fürsprecher haben, wie die Baum des Jahres Stiftung.“ Denn es waren Forstleute, Naturschützer und Politik die in den 1920er Jahren auf den dramatischen Rückgang der Stechpalme reagierten: Zuvor erfreute sich die Art als Feiertagsdekoration so großer Beliebtheit, dass sie in ganzen Wagenladungen aus den Wäldern transportiert wurde. Seit etwa hundert Jahren hat wildwachsender Ilex als Weihnachtsdeko ausgedient und steht in Deutschland unter besonderem Schutz. Die Bestände haben sich erholt. Gewinnerin im Klimawandel? Seit Urzeiten in Europa beheimatet, hat Ilex aquifoliaes aufgrund klimatischer Veränderungen geschafft, sich neue Lebensräume in Skandinavien und Polen zu erschließen. Da siehäufig im Unterholz schattiger Laubwälder als Strauch wächst, ist ihre wirtschaftliche Nutzung weitgehend unbedeutend. Als Teil der heimischen Flora bildet sie aber einen wertvollen Baustein der Biodiversität unserer Wälder. „Unsere Wälder und die nachhaltige Holznutzung entlasten die Atmosphäre jährlich um 14 Prozent der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. In dieser Zeit brauchen unsere Bäume unser engagiertes Handeln. Als Große Koalition haben wir deshalb dafür gesorgt, dass 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, um den Wald klimastabil zu machen und naturnah zu bewirtschaften. Hierzu trägt auch der Baum des Jahres bei. Der sympathische Immergrün ist er ein hervorragender Brutplatz  und eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Bienen und Hummeln“, so Klöckner. Als Ziergehölz hat die Stechpalme ihren Siegeszug schon lange angetreten und ist heute in kaum überschaubarer Farb-und Formenfülle in Gärten und Parks vertreten. Ein König für den Ilex. Nikolaus Fröhlich ist der erste Deutscher Baumkönig: „Meine Patenart ist ein Paradebeispiel, wie Artenschutz im bewirtschafteten Wald gelingt.“ erklärt der studierte Landschaftsarchitekt. „Die Stechpalme ist somit ein wichtiger Baustein unserer heimischen Biodiversität - und das möchte ich den Menschen in 2021 näher bringen.“ Fröhlich bringt viel Erfahrung aus dem Bereich Garten und Landwirtschaft mit und freut sich 2021als Botschafter der Baum des Jahres Stiftung unterwegs zu sein.

Die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolim)
Baum des Jahres 2021 – 33. JAHRESBAUM

(von Dr. Rudolf Fenner). Sie wirkt wie eine Exotin in unserer mitteleuropäischen Landschaft. Alle heimischen Laubbäume werfen hier im Herbst ihre Blätter ab. Die Stechpalme tut es nicht. Sie ist immergrün und behält ihre Blätter sommers wie winters, jedes über drei Jahre und länger. Ungewöhnlich sind auch ihre satt dunkelgrün glänzenden Blätter. Sie sind ledrig-steif und haben einen welligen und mit unangenehm spitzen Stacheln bewehrten Blattrand.Nicht wenige werden sich fragen, ob sie überhaupt ein Baum ist. Man kennt sie doch eher als ein strauchartiges Gehölz in Laubwäldern, meist ein, zwei Meter, gelegentlich auch mal bis zu fünf Meter hoch, doch eher in die Breite gehend, umgeben von Ablegern aus bewurzelten Seitenästen und ausgetriebenen Wurzelsprossen. Die Antwort ist einfach: Die Stechpalme kann beides – Baum oder Strauch sein – abhängig von den Lichtverhältnissen. Auf sehr lichten Waldstandorten oder in Grünanlagen oder Gärten – dort kann man sie sehen, hoch aufgeschossen, oft mit einem geraden, bis in die Spitze ziehenden Stamm, vom Wuchs her an die kegelförmige Gestalt von Nadelbäumen erinnernd. Zehn Meter, seltener auch bis fünfzehn Meter hoch können sie hier werden – so hoch etwa wie ein viergeschossiges Haus. Keine Frage also: Die Stechpalme – wenn auch nicht gerade ein Gigant – so ist sie doch zweifelsohne ein Baum.


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