News Übersicht 2021


Benefizkonzert in der Lutherkirche zugunsten der Unwetteropfer

Freundlich eingeladen wird zu einer Musikalischen Vesper zugunsten der Opfer der Unwetterkatastrophe für kommenden Sonntag, 1. August 2021, 17 Uhr, in die Lutherkirche, Obere Sehlhofstraße 42. Wir hören, gespielt von Ehrenmitglied Prof. Dr. Joachim Dorfmüller, Orgelmusik von Bach und Beethoven; als Lektorin wirkt Johanna Knotte mit.

Der Eintritt ist frei, doch wird um eine Spende gebeten, die direkt auf das Unwetter-Konto der Evangelischen Kirche im Rheinland überwiesen wird.


Pommes auf die Hand, Picknick im Park – Wie lässt sich Abfall vermeiden?

Coffee-to-go-Becher mit Rührstäbchen, beschichtete Pizzakartons, Pommesschalen oder Wasser aus der Plastik-Einwegflasche: Der Trend zum Außer-Haus-Verzehr ist ungebrochen. Viele dieser Verpackungen bestehen aus Kunststoff oder aus Papier mit einer Kunststoffbeschichtung. Durch wilde Müllkippen, Abfallberge und überfüllte Mülleimer in Parkanlagen gelangt regelmäßig viel Plastikmüll in die Umwelt – wo er sich nur sehr langsam zersetzt und eine Gefahr für Gesundheit und Natur darstellt.

Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Daher empfiehlt die Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in Wuppertal, beim Essen außer Haus auf folgende Punkte zu achten:

Beim Parkbesuch auf Einwegbesteck und Einweggeschirr verzichten
Vermeintliches „Bio“-Besteck und -Geschirr ist keine Alternative, denn auch dessen Herstellung ist aufwändig und bietet keinen Umweltvorteil. Die Umweltberatung empfiehlt als Party- oder Picknickgeschirr langlebige Mehrweg-Alternativen: Behälter aus Glas, Edelstahl oder festem Kunststoff. Verbraucher:innen sollten beim Kauf von Plastikgefäßen auf die Bezeichnung „PE“ oder „PP“ achten, denn diese Kunststoffe kommen ohne gesundheitsgefährdende Weichmacher aus.

Mehrweg bei Außer-Haus-Verpflegung nutzen
Einfach mal das Nudelgericht oder die Pommes in einem eigenen mitgebrachten Behältnis abfüllen lassen und so Verpackungsmüll vermeiden – Das ist gesetzlich möglich und auch erlaubt. Allerdings kann der einzelne Gastromomie-Betrieb entscheiden, ob er diesen Service anbieten möchte oder nicht. Auch Kaffee oder andere Heißgetränke können praktisch in einem mitgebrachten Thermobecher abgefüllt werden. Darüber hinaus gibt es hier im Bergischen die bergische Becherkarte, auf der bequem ersichtlich ist, wo es in Wuppertal Kaffee im Mehrweg oder Pfandbecher zu kaufen gibt:

http://www.wuppersaubertal.de/coffeetogo/

Unterwegs eigene Getränke in befüllbaren Trinkflaschen mitnehmen
Wer noch mehr Kunststoffmüll sparen möchte, kann auf Wasser aus der Leitung umsteigen. Es hat in Deutschland eine gute Qualität, ist jederzeit verfügbar und bis zu hundertmal günstiger als Flaschenwasser. In bestimmten Ladenlokalen kann kostenlos Leitungswasser nachgefüllt werden. Diese sind am Hinweis „Refill“ auf dem Schaufenster oder der Ladentür zu erkennen.

www.refill-deutschland.de

Wiese und Plätze im Naturzustand verlassen
Abfall, der beim Picknick oder Grillen angefallen ist, sollte möglichst wieder eingesammelt, mitgenommen und zu Hause über die verschiedenen Abfalltonnen getrennt werden. Denn nur Plastikverpackungen, die auch getrennt und in der Gelben Tonne gesammelt wurden, können aufbereitet und zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden. So lassen sich Ressourcen einsparen.

Abfälle in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter entsorgen
Littering, wie die Vermüllung des öffentlichen Raums genannt wird, führt dazu, dass der Müll über eine lange Zeit in der Umwelt verbleibt. Abfälle aus Kunststoffen zersetzen sich nicht oder nur sehr langsam, sie zerfallen in immer kleinere Teilchen, deren Umweltfolgen noch nicht absehbar sind.
Ist ein Abfallbehälter überfüllt, den Abfall einfach im nächsten Behälter entsorgen oder mit nach Hause nehmen.

Wilde Müllkippen melden
Werden illegal abgelagerte Abfälle im Wuppertaler Stadtgebiet entdeckt, sollten diese unter Angabe der örtlichen Lage, der Zusammensetzung und Menge des Abfalls per E-Mail an die Stadt gemeldet werden (wildekippen@stadt.wuppertal.de). Für die illegale Abfallablagerung werden der verursachenden Person die Beseitigungskosten in Rechnung gestellt. Darüber hinaus handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann.

Umweltberaterin Caroline Pilling.
Foto: Verbraucherzentrale Wuppertal
Umweltberaterin Anne Sprinz.
Foto: Verbraucherzentrale Wuppertal

Weitere Informationen zu Abfallentsorgung und Plastikmüll gibt es auf der Internetseite der Verbraucherzentrale NRW:

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/umwelt-haushalt/abfall

https://www.verbraucherzentrale.nrw/leben-ohne-plastik-antworten-auf-haeufige-fragen-26549

Eine Broschüre mit Tipps für weniger Plastikmüll unterwegs ist hier zu finden:

https://www.verbraucherzentrale.nrw/sites/default/files/2018-06/VZNRW-Broschuere_Weniger_Plastikmuell_unterwegs.pdf

Fragen rund um das Thema „Abfall“ beantwortet gerne die Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in Wuppertal in Persona Anne Sprinz und Caroline Pilling:Tel. 0202- 69375805 oder E-Mail wuppertal.umwelt@verbraucherzentrale.nrw.


Foto: Conrads

Waldbaden in den zauberhaften Barmer Anlagen

Im Einklang mit der Natur den eigenen Rhythmus finden

Am Sonntag, 4. Juli 2021, kann die Heilpraktikerin Heike Prinz nach langer Pause endlich wieder zum Waldspaziergang einladen.

Bei diesem Spaziergang geht es darum, auf die Rhythmen der Natur zu achten. Heike Prinz erläutert die Inhalte der Chronobiologie, in der untersucht wird, auf welche Weise die natürlichen Zyklen unseres Körpers – geistige, körperliche und emotionale – im Einklang mit den Naturrhythmen stehen. Sie erklärt und leitet an, wie wir diese für unser Wohlbefinden und die Regeneration unseres Körpers nutzen können.

Termin: Sonntag, 4. Juli 2021, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Untere Lichtenplatzer Straße 84
Dauer des Spazierganges; ca. 1,5 Stunden
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Spende für den Barmer Verschönerungsverein wird erbeten.

Für die Führungen ist zurzeit eine namentliche Anmeldung notwendig, entweder per Mail über info@barmer-anlagen.de oder telefonisch unter 0202 557 927.

Die Leiterin des Spazierganges:

Heike Prinz, Ernährungswissenschaftlerin (Dipl. oec. troph.) und Heilpraktikerin.
Seit mehr als 18 Jahren in eigener Praxis tätig, davon einige Jahre in der Schweiz praktiziert. Praxisschwerpunkte sind u.a.: Kinesiologie, Homöopathie, Bach-Blüten, Schüßler Salze, u.v.m.
Das Ziel bei jeder Behandlung ist es, den Menschen in sein inneres Gleichgewicht zu bringen, und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.


Archivfoto: BLM

Märchenglück im Vorwerkpark

Samstag, 26. Juni 2021

15.00-16.00 Uhr, Toelleturm (Brunnen), Hohenzollern-/Adolf-Vorwerk-Straße; keine Führung bei dauerhaftem Regen.

Märchenführung im Vorwerkpark für Kinder und Erwachsene an Teichen und lauschigen Plätzen mit der Märchenerzählerin Ingrid Reinhardt

Für Märchen kann es keine schönere Umgebung als den zu jeder Jahreszeit wunderschönen, prachtvollen Vorwerkpark geben. Deshalb lädt die Märchenerzählerin Ingrid Reinhardt (www.maerchenglueck.de) am Samstag, 26. Juni 2021 Kinder und Erwachsene ein, mit ihr um 15 Uhr vom Brunnen am Toelleturm, Adolf-Vorwerk-Straße, zu einem einstündigen Spaziergang zu starten. An lauschigen Orten erzählt Ingrid Reinhardt spannende Märchen.

Die Teilnahme kostet fünf Euro, davon fließt ein Teil als Spende an die Adolf-Vorwerk-Park-Stiftung für den Erhalt des Privatparks. Festes Schuhwerk wird benötigt. Wegen der Corona-Einschränkungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Anmeldung notwendig: Ingrid Reinhardt, Telefon 0202 4660139, E-Mail: ingrid-reinhardt@maerchenglueck.de


„Paulinenruhe“ ist keine Ruhestätte

Die „Paulinenruhe“ ist einer der hübschen Mosaiksteine in den Barmer Anlagen, beziehungsweise dem Barmer Wald. Seifenfabrik August Luhn („Wasche mit Luhns, denn viele tun‘s“) stiftete 1914 für seine Frau Pauline eine Aussichtsterrasse, zu der sie sich, im Rollstuhl sitzend, gerne fahren ließ. Über ein Jahrhundert später versperren hoch gewachsene Bäume den Blick ins Bergische Land. Der Platz mit der Linde im Mittelpunkt ist pure Idylle.

Dank einer großherzigen Spende wurden die historischen Ruhebänke mit frischem Holz saniert. Und die dritte Bank ziert nun ein Spenderschild für Karla Krah, die außerdem eine Informationstafel mit der ganzen Geschichte stiftete. „Wir sind für diese große Hilfe dankbar,“ zeigt sich BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz glücklich. Die Wiedereinweihung wurde von drei Generationen der Familie Luhn aufmerksam verfolgt.

Video "Die Paulinenruhe erinnert an die Frau des Seifenfabrikanten Luhn" jetzt ansehen >


WIR SIND IM FINALE!

Vielen Dank, dass Sie uns Ihre Stimme gegeben haben.

Unsere Bürgerbudget-Idee hat es in der 1. Abstimmungsphase unter die TOP 100 aller Ideen geschafft.
UND DAS SOGAR UNTER DIE TOP 8 nach Anzahl der Klicks (> 200).

Im nächsten Schritt fand der digitale Gemeinwohlcheck statt. Dort wurden die TOP 100-Ideen von den Teilnehmenden auf ihren Beitrag zum Gemeinwohl bewertet. Auch hier sind wir weitergekommen, als 18. von 35 finalen Projekten.

Vom 02. bis 22. September geht es in die finale Abstimmung für die Zuteilung des Bürgerbudget 2021. Wir posten eine Info, sobald der Link für das Voting zur Verfügung steht.

WIR FREUEN UNS RIESIG, WENN SIE UNS WEITERHIN UNTERSTÜTZEN


Jetzt wieder TOP OF WUPPERTAL

Seit seiner Einweihung im Jahre 1888 musste der Toelleturm mehrmals in einen Dornröschenschlaf versetzt werden, weil Baumängel einen Aufstieg nicht zuließen. Seit der Rundumerneuerung 1990 hat der Barmer Verschönerungsverein Ruhe und einige seiner Mitglieder öffnen Barmens wichtigen Aussichtsturm regelmäßig. Das ist vor allem nach der verbesserten Corona-Pandemie-Lage wichtig. 

Unser Toelleturm ist bis 25. Oktober samstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, außerdem sonntags und feiertags von 12 bis 18 Uhr. Voraussetzung: trockenes, klares Wetter. Unsere Wuppertal-Flagge kündet vom offenen Toelleturm!

Unsere ehrenamtlichen „Türmer“ erbitten am Eingang Spenden für Reparaturen am Turm, denn im Treppenhaus müssen Schäden repariert werden. Bitte helfen Sie uns durch großzügige Spenden!

Auf der Aussichtsplattform befinden sich Besucherinnen und Besucher in einer Höhe von 360 Meter über dem Meeresspiegel. Das ist Wuppertals höchster öffentlicher Ort.

Deshalb: TOP OF WUPPERTAL!


Neues Angebot des Barmer Verschönerungsvereins

Ab sofort haben Besucherinnen und Besucher des Toelleturms an der Hohenzollernstraße 33 und Mitglieder der BVV-Erinnerungskommission Gelegenheit, sonntags gegen 16 Uhr am Toelleturm, in den Barmer Anlagen und dem Vorwerkpark, Historische Persönlichkeiten und Honoratioren der Barmer Geschichte beim sonntäglichen Spaziergang zu treffen, sich auszutauschen und neue Projekte und Ideen zu entwickeln.  

An den Sonntagen bis Mitte Oktober treffen sich in unregelmäßigen Abständen zufällig die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Barmer Verschönerungsvereins, ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Barmen und weitere interessante Bürgerinnen und Bürger aus der Vergangenheit der Barmer Gesellschaft Concordia.

Um welche berühmten und berüchtigten Persönlichkeiten es sich hierbei handelt, kann unter "Erinnerungskultur" entdeckt und angesehen werden.

„TOP OF WUPPERTAL“ (360 Meter über dem Meeresspiegel): Der 1888 erstmals geöffnete Toelleturm wird von ehrenamtlich tätigen BVV-Mitgliedern samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Voraussetzung: trockenes Wetter und klare Sicht. Gegenwärtig müssen noch coronabedingte Einschränkungen (begrenzte Besucherzahl) hingenommen werden. Die „Türmer“ sammeln Spenden für Renovierungsarbeiten am Toelleturm, denn die Sanierung der Treppenstufen steht auf der To-Do-Liste.

Foto: Lothar Dröse

Neuer Glanz für Bergbahn-Stelen durch die Barmer Anlagen

Foto: Boris Spielhoff

Auf ihrem Weg vom Clef zum Toelleturm befuhr die Barmer Bergbahn von 1894 bis 1959 auf einer Waldstrecke durch die Barmer Anlagen. Mit Hilfe des Förderprogramms „Regionale 2006“ wurde der Abschnitt zwischen Untere Lichtenplatzer Straße und Sachsenstraße wieder erlebbar und größtenteils begehbar gemacht. Als optischer Eindruck wurden in unterschiedlichen Abständen eingebaute Steinstelen gewählt, die seitdem die historische Trasse einrahmen. Der mit weißem Schotter belegte Boden ergänzt die Idee eines Planungsbüros. Im Laufe der Jahre haben die Steinstelen Grünspan angesetzt, der gute Eindruck hat gelitten.

„Man sah unter dem Moos den Granit nicht mehr,“ stellte denn auch Alexander Stüer (Reinigung & Wartung von Lackieranlagen, Reinigungsarbeiten an industriellen Anlagen, Hochdruckreinigung) fest, der gemeinsam mit seinem Nachbarn Boris Spielhoff (Arbeitsbühnen, Hubsteiger) den 150 Stelen mit einem professionellen Hochdruckreiniger zu Leibe rückte. Ausgerüstet mit einem Anhänger und zwei Tonnen Wasser leisteten die beiden Nachbarn sechs Stunden ehrenamtliche Arbeit.

„Mehr denn je ist unser Barmer Verschönerungsverein als Besitzer der Barmer Anlagen von ehrenamtlichem Engagement abhängig,“ zeigt sich Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz begeistert und fügt hinzu: „Das Hilfegen liegt scheinbar in der Familie Stüer, denn Alexanders Vater Wolfgang hat ebenfalls manche Stunde im Park geholfen.“

Online-Informationen zur Barmer Bergbahn: www.bergbahn-barmen.de. 2009 haben Jürgen Eidam und Wolfgang R. Reimann in der Edition Köndgen das Buch „Die Barmer Bergbahn 1894-1959“ herausgegeben.


Packen wir alle mit an!

Foto: BVV

Den Anblick von leeren Pappbechern und Resten von Pizzakartons findet niemand toll. Trotzdem liegt dieser und anderer Müll mehr an vielen Stellen in den Barmer Anlagen. Zwei Gärtner, die eigentlich dafür bezahlt werden, Sträucher zu schneiden, Wege zu reparieren und neue Bäume und Sträucher zu pflanzen, müssen viele Male vor Arbeitsbeginn erst einmal aufsammeln, was Besucher der zauberhaften Barmer Anlagen hinterlassen haben.

Alle Besucher von Park und Wald können sie dabei unterstützen. Selbst den eigenen Müll richtig zu entsorgen, ist eigentlich selbstverständlich. Dazu gehört auch, den nächsten Papierkorb anzusteuern, wenn der erste voll ist. Müll daneben ist – daneben. Er verursacht Extra-Arbeit und lockt Nachahmer an. Das gilt auch für andere Stellen: Ist eine Ecke erst verdreckt, haben andere weniger Hemmungen, Dreck zu hinterlassen.

Deshalb hilft es, das lose Papier, die leere Flasche, den gebrauchten Becher schnell aufzuheben und zu entsorgen. So oft wie möglich im Alltag und gern mit Extra-Aktionen. Es gibt schon Engagierte, die regelmäßig mit Tüte und Zange aufräumen. Wer ebenso aktiv werden will, kann sich gern bei Michaela Dereschewitz, Telefon 557927, melden. Es hilft ebenso, größere Müllfunde, wie etwa Sperrmüll, schnell an den Barmer Verschönerungsverein zu melden, damit der die fachgerechte Entsorgung organisieren kann.

Foto: Anna Schwartz (WZ)

Packen wir alle mit an! Dann bleiben die Barmer Anlagen länger so, dass wir uns in ihnen wohlfühlen. Und die Gärtner haben mehr Zeit, für eine permanente Pflege und Verschönerung zu sorgen.

Katharina Rüth (WZ)


Achtung!!!!!

Bürgerbudget 2021 - Start der ersten Abstimmungsphase

Die Ideeneinreichung des Bürgerbudgets 2021 ist erfolgreich abgeschlossen. Es wurden insgesamt 203 Ideen von engagierten Wuppertaler*innen eingereicht. Die Ideen, die alle vorgegebenen Kriterien für das Bürgerbudget erfüllen, wurden für die 1. Abstimmungsphase zugelassen. Ab heute können Sie für Ihre favorisierten Ideen auf www.talbeteiligung.de/buergerbudget2021 abstimmen!

Die 1. Abstimmungsphase dauert vom 6. April bis zum 26. April 2021. Die TOP 100 der Ideen schaffen es in die nächste Runde, dem digitalen Gemeinwohlcheck am 11. Mai 2021.

Bitte stimmen Sie für uns ab und geben Sie der Fitnessstrecke in den Barmer Anlagen Ihre Stimme.

Danke!

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum "Fitnessparcours für alle Altersgruppen" >


Jahresheft "Zauberhafte Barmer Anlagen 2021"

Unser erstes Jahresheft „Zauberhafte Barmer Anlagen 2021“ können Sie als Datei herunterladen.

Printexemplare sind zu den Geschäftszeiten montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr in unserer Geschäftsstelle Untere Lichtenplatzer Straße 84 kostenlos erhältlich. Wir bitten um Verständnis, dass ein Postversand nicht wirtschaftlich ist.


Wieder freie Sicht ins Ringeltal

Nachdem die beiden Gärtner des Barmer Verschönerungsvereins im Rahmen ihrer periodischen Pflegearbeiten die unteren Anlagen durchforstet haben, wurde noch im Februar eine historische Sichtachse (das Salz in der Suppe einer jeden Parkanlage) im Ringeltal freigeschnitten. So haben Besucher jetzt einen freien Blick über das Dörpfelddenkmal (Vordergrund) und das Ringeltal auf die Barmer Innenstadt.


Ein Baum für meine Barmer Anlagen

Update: Alle Bäume haben bereits ihren Baumpaten gefunden! Wir danken für Ihre Unterstützung!

Für diesen Winter haben sich die beiden Gärtner des vor 157 Jahren gegründeten Barmer Verschönerungsvereins die Überarbeitung der unteren Barmer Anlagen zwischen Untere Lichtenplatzer Straße und Ottostraße vorgenommen. 150 Jahre nach dem Tod des gestaltenden Vaters, Hofgartendirektor Joseph Clemens Weyhe, sind diesmal keine Kriegsschäden der Anlass, sondern regelmäßige Pflegearbeiten.

Im ersten Schritt wurden Bäume und Sträucher, die teilweise noch die Handschrift von Weyhe erkennen lassen zurückgeschnitten. „Da wir in den vergangenen Jahren durch Stürme einige alte Bäume verloren haben oder Äste abgebrochen sind, sind Lücken entstanden, die wir nun schließen möchten“, erklärt Michaela Dereschewitz, die BVV-Geschäftsführerin.

Bei der Neupflanzung orientieren sich die Mitarbeiter am Parkpflegewerk, das im Zuge der „Regionale 2006“ entstanden ist und Richtlinien vorgibt: wenn ein Baum entnommen wird, soll an gleicher Stelle die gleiche Art nachgepflanzt werden. Michaela Dereschewitz muss jedoch auch die Klimaveränderungen bedenken, weil nicht jede Baumart trockene Jahre überlebt.

Bereits in den vergangenen Jahren haben Vereinsmitglieder und Mitbürger Bäume gespendet und damit ihre Verbundenheit mit den Barmer Anlagen ausgedrückt. Der aktuelle Hilferuf beinhaltet diese Bäume:

  • 2 Ebereschen (je 350 Euro)
  • 1 Spitzahorn (210 Euro)
  • 1 Bergahorn (190 Euro)
  • 1 Hemlocktanne (100 Euro)

Dazu für die oberen Anlagen:

  • 1 Zierapfel (285 Euro)
  • 1 Weymouthkiefer (145 Euro)

Spender erhalten auf Wunsch Spendenbescheinigungen.

Michaela Dereschewitz, die für jede Spende dankbar ist: „Auf Wunsch hängen wir gerne Spenderschilder auf.“

Erreichbar ist der BVV montags bis donnerstags vormittags via Telefon 0202 55 79 27 und per E-Mail: info@barmer-anlagen.de


Schöne Wintererlebnisse in den Anlagen

Viele Autos mit unterschiedlichen Kennzeichen rund um die Barmer Anlagen haben am Sonntag deutlich gemacht, dass Familien aus der nahen und weiteren Umgebung, vor allem aus dem Rheinland, die Anlagen zum Schlittenfahren nutzen wollten. Schließlich liegt das Bergische Land näher, als das Sauerland. Das Stimmengewirr unterstrich die Freizeitmöglichkeiten im größten deutschen Park in bürgerschaftlichem Besitz. Alle Wiesen wurden fleißig zum Rodeln genutzt und die Kinder hatten große Freude, vor allem beim Bauen von Schneemännern. Schließlich ist Schnee längst zur Mangelware geworden.


Die Stechpalme ist Baum des Jahres 2021

Entdecken Sie den Baum des Jahres 2021 an verschiedenen Orten in den Barmer Anlagen und im Barmer Wald!

Die Stechpalme, bei uns gerne als „Ilex“ bezeichnet, wirkt exotisch, ist aber Europäerin durch und durch: „Die Stechpalme ist ein Paradebeispiel für gelebten Artenschutz, dank dem sich die Bestände in den letzten hundert Jahren in Deutschland deutlich erholt haben“, erklärt Stefan Meier, Präsident der Baum des Jahres Stiftung. Auch Schirmherrin Bundesministerin Julia Klöckner begrüßt die Wahl der immergrünen Laubbaumart, als Baustein der heimischen Biodiversität: „Sie ist Bestandteil unseres Ziels, den Umbau unserer Wälder zu klimaangepassten Mischwäldern weiter voranzubringen." Bundesministerin Julia Klöckner dankt der Baum des Jahres Stiftung Dr. Silvius Wodarz Stiftung für ihr Engagement und betont: „Unsere Wälder sind im Klimastress. Umso wichtiger, dass Wald und Bäume Fürsprecher haben, wie die Baum des Jahres Stiftung.“ Denn es waren Forstleute, Naturschützer und Politik die in den 1920er Jahren auf den dramatischen Rückgang der Stechpalme reagierten: Zuvor erfreute sich die Art als Feiertagsdekoration so großer Beliebtheit, dass sie in ganzen Wagenladungen aus den Wäldern transportiert wurde. Seit etwa hundert Jahren hat wildwachsender Ilex als Weihnachtsdeko ausgedient und steht in Deutschland unter besonderem Schutz. Die Bestände haben sich erholt. Gewinnerin im Klimawandel? Seit Urzeiten in Europa beheimatet, hat Ilex aquifoliaes aufgrund klimatischer Veränderungen geschafft, sich neue Lebensräume in Skandinavien und Polen zu erschließen. Da siehäufig im Unterholz schattiger Laubwälder als Strauch wächst, ist ihre wirtschaftliche Nutzung weitgehend unbedeutend. Als Teil der heimischen Flora bildet sie aber einen wertvollen Baustein der Biodiversität unserer Wälder. „Unsere Wälder und die nachhaltige Holznutzung entlasten die Atmosphäre jährlich um 14 Prozent der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. In dieser Zeit brauchen unsere Bäume unser engagiertes Handeln. Als Große Koalition haben wir deshalb dafür gesorgt, dass 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, um den Wald klimastabil zu machen und naturnah zu bewirtschaften. Hierzu trägt auch der Baum des Jahres bei. Der sympathische Immergrün ist er ein hervorragender Brutplatz  und eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Bienen und Hummeln“, so Klöckner. Als Ziergehölz hat die Stechpalme ihren Siegeszug schon lange angetreten und ist heute in kaum überschaubarer Farb-und Formenfülle in Gärten und Parks vertreten. Ein König für den Ilex. Nikolaus Fröhlich ist der erste Deutscher Baumkönig: „Meine Patenart ist ein Paradebeispiel, wie Artenschutz im bewirtschafteten Wald gelingt.“ erklärt der studierte Landschaftsarchitekt. „Die Stechpalme ist somit ein wichtiger Baustein unserer heimischen Biodiversität - und das möchte ich den Menschen in 2021 näher bringen.“ Fröhlich bringt viel Erfahrung aus dem Bereich Garten und Landwirtschaft mit und freut sich 2021als Botschafter der Baum des Jahres Stiftung unterwegs zu sein.

Die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolim)
Baum des Jahres 2021 – 33. JAHRESBAUM

(von Dr. Rudolf Fenner). Sie wirkt wie eine Exotin in unserer mitteleuropäischen Landschaft. Alle heimischen Laubbäume werfen hier im Herbst ihre Blätter ab. Die Stechpalme tut es nicht. Sie ist immergrün und behält ihre Blätter sommers wie winters, jedes über drei Jahre und länger. Ungewöhnlich sind auch ihre satt dunkelgrün glänzenden Blätter. Sie sind ledrig-steif und haben einen welligen und mit unangenehm spitzen Stacheln bewehrten Blattrand.Nicht wenige werden sich fragen, ob sie überhaupt ein Baum ist. Man kennt sie doch eher als ein strauchartiges Gehölz in Laubwäldern, meist ein, zwei Meter, gelegentlich auch mal bis zu fünf Meter hoch, doch eher in die Breite gehend, umgeben von Ablegern aus bewurzelten Seitenästen und ausgetriebenen Wurzelsprossen. Die Antwort ist einfach: Die Stechpalme kann beides – Baum oder Strauch sein – abhängig von den Lichtverhältnissen. Auf sehr lichten Waldstandorten oder in Grünanlagen oder Gärten – dort kann man sie sehen, hoch aufgeschossen, oft mit einem geraden, bis in die Spitze ziehenden Stamm, vom Wuchs her an die kegelförmige Gestalt von Nadelbäumen erinnernd. Zehn Meter, seltener auch bis fünfzehn Meter hoch können sie hier werden – so hoch etwa wie ein viergeschossiges Haus. Keine Frage also: Die Stechpalme – wenn auch nicht gerade ein Gigant – so ist sie doch zweifelsohne ein Baum.


Kontakt zum BVV

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Telefon: 0202 55 79 27
Mail: info@barmer-anlagen.de

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