Auf Einladung des Barmer Verschönerungsvereins trafen sich 17 Sängerinnen des Frauenchores „DaCapo“ gemeinsam mit ihrem Chorleiter Hans-Jürgen Fleischer, seit Beginn dabei, zu einem Spaziergang durch die Barmer Anlagen, dem zweitgrößten deutschen Park in bürgerschaftlichem Besitz. Klaus-Günther Conrads vom BVV-Arbeitskreis informierte über Hintergründe zur Vereinsgeschichte und Allerlei Sehenswertes: die Dicke-Ibach-Treppe, das Ringeldenkmal und den Standort der ehemaligen Barmer Stadthalle. Conrads: „Die früheren Denkmäler wurden gespendet und geschenkt, doch ihr Erhalt kostet viel Geld und ist aus den Beiträgen von gut 800 Mitgliedern mit Jahresbeiträgen von 20 Euro kaum zu leisten. Zuletzt wurde der Skulptur „Knabe mit Taube“ der Oberkörper abgeschlagen. Anlagen-Schöpfer Wilhelm Werlé verlor seine Nase.“

Der Frauenchor DaCapo e.V. wurde am 29. September 2011 gegründet. Die Vorsitzende Iris Müller war Gründungsmitglied und leitet den Chor noch immer: Ich bin sehr glücklich, weil wir eine freundliche Gemeinschaft bilden. Neben Proben und Konzerten gibt es auch gemeinsame Aktivitäten, wie letztens ein Videodreh mit Ede Wolff vom WDR und seiner Band „Schließmuskel“. Hans-Jürgen Fleischer, der Vorstand und ich sind ein sehr gutes leitendes Team, wir profitieren voneinander zu Gunsten des Chores und der eigenen persönlichen Entwicklung.“

„DaCapo“ hat derzeit 31 aktive Sängerinnen. Iris Müller: „Zuwachs ist herzlich willkommen. Mit unserem erfahrenen und immer freundlichen Chorleiter sind unsere Proben locker und interessant. Wir proben im Altenzentrum „Wuppertaler Hof“ am Bahnhof Barmen, Hans-Dietrich-Genscher-Platz 5, donnerstags von 19.30 bis 21 Uhr.“ Nach dem Spaziergang durch die Barmer Anlagen gab es einen fröhlichen, schmackhaften Ausklang. Iris Müller: „Der stärkte uns zur Vorbereitung auf das Adventskonzert mit dem Chamber Choir „Sophia“ am 30. November in der Evangelischen Friedhofskirche in Elberfeld.“

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