Herzlich Willkommen beim Barmer Verschönerungsverein

Wir bieten: 100 ha Grün. Mitten in Wuppertal.

Sie haben richtig gelesen: 100 ha Grün mitten in Wuppertal. Mit Wäldern und Wiesen, Parks und Teichen, mit Spazier- und Wanderwegen, Spiel- und Ruhezonen und Aussichtsplätzen. Sozusagen für jeden Geschmack etwas: zum Erholen, zum Bummeln, zum Plaudern, zum Spielen, zum Ausruhen, kurz, zum Leben und Leben lassen.

Dies ist keine Zukunftsvision. Das ist heute! Es sind die Barmer Anlagen, der zweit größte private Erholungspark der Bundesrepublik.


„Sehferien“ – eine Wohltat für die Augen

Am Sonntag, 9. August 2020, nimmt die Ernährungswissenschaftlerin und Heilpraktikerin Heike Prinz die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf einen „Sinnesspaziergang“ durch die wunderschönen, zauberhaften Barmer Anlagen.

Heike Prinz: „Durch neue Blickwinkel für die Schönheit des Parks werden wir unseren Augen eine Erholung vom Alltäglichen gönnen. Wir lernen aktives Sehen durch die Vielseitigkeit des Geländes.“ Unter Anleitung von Heike Prinz werden begleitende Übungen für die Augen gemacht und dadurch entspanntes Sehen gefördert. Sozusagen „Sehferien“ für eines unserer wichtigsten Organe.

Termin: Sonntag, 9. August 2020, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Untere Lichtenplatzer Straße 84
Dauer des Spazierganges; ca. 1,5 Stunden

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Spende für den Barmer Verschönerungsverein wird erbeten.

Für die Führungen ist zurzeit eine namentliche Anmeldung bis 6. August notwendig, per Mail über info@barmer-anlagen.de oder telefonisch unter 0202 557 927.

Die Leiterin des Spazierganges: Heike Prinz, Ernährungswissenschaftlerin (Dipl. oec. troph.) und Heilpraktikerin.Seit mehr als 18 Jahren in eigener Praxis tätig, davon einige Jahre in der Schweiz praktiziert. Praxisschwerpunkte sind u.a.: Kinesiologie, Homöopathie, Bach-Blüten, Schüßler Salze, u.v.m.Das Ziel bei jeder Behandlung ist es, den Menschen in sein inneres Gleichgewicht zu bringen, und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.


Erinnerungen an Villa Braus, den Jägerhof und Haus Koritzius

Sonntag, 2. August 2020

14.00 Uhr, Bushaltestelle Parkstraße, Am Knöchel

Wanderung auf Spuren Wilhelm August Bredts und seiner Familie

Route: Villa Braus, alter Ronsdorfer Wasserturm, Friedrichshöhe, ehemalige Standorte Jägerhof, Haus Koritzius, Bergbahnhof Toelleturm, Bredthöhe

Anmeldung bitte bis 30. Juli 2020 an: Telefon 0202 557927, E-Mail: info@barmer-anlagen.de

Barmer Verschönerungsverein in Kooperation Hochbarmen, Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein

Bredthöhe

Wilhelm August Bredt war einer der Männer der ersten Stunde im Barmer Verschönerungsverein

Der erste Barmer Oberbürgermeister Wilhelm August Bredt lebte von 1817 bis 1895 und amtierte von 1855 (als Bürgermeister) und 1857 (als Oberbürgermeister) bis 1879. Mit dieser „Bredthöhe“ erinnert der Barmer Verschönerungsverein an sein Ehrenvorstandsmitglied, denn seit Gründung waren die Oberbürgermeister „geborene“ Vorstände.

Zu den Männern im Bergischen Land, die sich zu wichtigen Zielen bekannten, mit eigenen Kräften Neues zu schaffen, Vorhandenes fortzusetzen und zu verbessern, aber auch trotz starkem Tatendrang das Führen von Menschen nicht vergaßen, wird Geheimrat Bredt gezählt. Wilhelm August   Bredt entstammte einer schon seit Jahrhunderten in Barmen ansässigen Familie, die ihren Namen von dem Hof "in der Bredde" herleitet. Mutter Johanne Charlotte war eine geborene Rübel, ein hierzulande wohlklingender Name mit Wohnsitz auf dem Gebiet des einstigen Dörner Hofes. Unter- und Oberdörnen sind Straßennamen, die noch an vergangene Zeiten erinnern.

Unter Bredts Regie entwickelte sich Barmen von einer Land- zur Fabrikstadt; die Frühindustrialisierung stand in voller Blüte und die Bevölkerungszahl explodierte. 1855 hatte Barmen 41.000 Einwohner, 1879 schon 95.000. In Bauwerken drückte sich der Fortschritt aus: neues Rathaus (1873-76), Stadttheater (1874), Johannis- und Wichlinghauser Kirche (1866), Immanuelskirche (1867), Friedenskirche (1869). Die vereinigte "Latein- und Realschule" erhielt 1861 ein neues Gebäude am Bahnhof; Gymnasial- und Realschulunterricht wurden getrennt und die Wupperfelder Realschule 1875 errichtet. Die Handwerker- bzw. Gewerbeschule öffnete 1863. Volksschulen widmete der Oberbürgermeister seine besondere Fürsorge. Er formte das ganze Schulwesen mit. Einfluss hatte Bredt auch auf die verkehrliche Entwicklungen, von der Eisenbahn bis zur Pferdestraßenbahn. Arbeiterschutz, Armenhilfe, Landschaftsschutz (Gründung des Barmer Verschönerungsvereins), Musik (Konzertgesellschaft), Kunst (Kunstverein) und Wissenschaft (Verein) waren weitere Aufgabenfelder. 1866 arbeitete der OB beim Kampf gegen die Cholera-Epidemie mit. Der Krieg von 1870/71 sah Bredt mit an der Front.

Für sein Wirken im Interesse Barmens erhielt August Bredt Anerkennung von Bürgerschaft, Regierung und König. Die Ernennung zum Geheimen Regierungsrat war das Zeichen. Als die zweite, zwölfjährige Amtsperiode ablief, entschloss sich Bredt zum Eintritt in den Ruhestand am 30. September 1879. Er erhielt die Ehrenbürgerwürde und zog nach Honnef am Rhein um, wo er am 23. März 1895 starb. Zuvor hatte er jedoch noch Ämter im Siebengebirgsverein und Honnefer Verschönerungsverein übernommen, gründete eine Lungenheilanstalt und wurde gar "Vater des Siebengebirges" genannt. Seine letzte Ruhe hat er auf dem Unterbarmer Friedhof gefunden.

weiterführende Informationen:

Infotafel Bredthöhe
Infos zur Villa Braus
Infos zu Wilhelm August Bredt
Infos zu Haus Koritzius und Jägerhof


Exkursion: Spuren der Barmer Bergbahn (1894-1959)

Samstag, 1. August 2020

Start: 14.00 Uhr, Bushaltestelle Toelleturm, Hohenzollernstraße geg. Nr. 8
Ziel: ca. 16.00 Uhr, Heizkraftwerk Am Clef; Schlusseinkehr im Café-Bistro „an der alten Meierei“ (Bergbahn-Ausstellung)

 

Leitung: Jürgen Eidam

Spende 5 Euro für Verein Barmer Bergbahn erbeten

Barmer Bergbahn e.V.; www.bergbahn-barmen.de


Diesmal keine Fische auf dem Trockenen

Teure Teichsanierung in den Barmer Anlagen

Die Beschwerden Wuppertaler Bürger, als im vergangenen Jahr einige Fische im ehemaligen Schwanenteich in den unteren Barmer Anlagen wegen Sauerstoff- und Wassermangel verendet waren, haben den Barmer Verschönerungsverein nicht ruhen lassen. In diesem Zusammenhang kann BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz aktuelle Klagen nicht verstehen: „Es sind keine Fische verendet, weil sie, bevor der Teich trockengelegt wurde, umgezogen sind.

Der BVV-Vorstand hatte nach dem Vorjahresdebakel seine Bemühungen verstärkt, Geld für eine Teichsanierung zu erbetteln, was von einem gewissen Erfolg gekrönt war. Noch 2019 wurde der Teich entschlammt und ausgebaggert. Ziel: größeres Speichervolumen für trockene Zeiten und Vorsorge gegen Fischsterben. Das seit 2018 zu beobachtende Ausbleiben von Regen und Absinken des Grundwasserspiegels macht dem BVV seit 1864 nie dagewesene Probleme und ist mit einem einzigen Wort zu erklären: Klimawandel. 1870 war an der Lönsstraße ein Stollen gegraben worden, um Wasser in die Barmer Anlagen zu leiten. Dieser „Bach in den Barmer Anlagen“ füllt in normalen Zeiten den Seerosenteich im Ringeltal und die Teiche in den unteren Anlagen, bevor in der Ottostraße in der Kanalisation verschwindet und später die Wupper erreicht. Diese normale Wasserversorgung funktioniert nicht mehr.

Der große Teich ist absichtlich trockengelegt und Hinweise informieren die Parkbesucher über das Vorhaben. Eine Ente hat in Ennepetal ein neues Asyl gefunden. Zwei andere wurden vor dem Umzug gestohlen. Nach jetzt erfolgter Genehmigung der Stadt Wuppertal Ressort Umweltamt wird ein Teil des Uferbereiches nach den Sommerferien durch die BVV-Gärtner freigeschnitten.

Anschließend kann der beauftragte Unternehmer Teicheinfassung und Boden instand setzen, damit an den Rändern künftig weniger Wasser verloren geht. Michaela Dereschewitz: „Wir folgen damit dem zur Regionale 2006 erstellten Parkpflegewerk. Außerdem wollen wir im Herbst den so genannten „Klinkerteich“ fertigstellen. Er sich ebenfalls in den unteren Anlagen, etwas oberhalb, befindet. Diese Anlage aus den 1950er Jahren wird seit zwei Jahren aufwendig saniert, weil Wasserrohre hinter der Klinkermauer geortet und neu verrohrt werden mussten. Diese Anlage wird gärtnerisch neu gestaltet, mit einem Rosenbeet, wie es auf einem alten Foto zu sehen ist. Auch hier folgen wir dem historischen Vorbild und haben Geld von „Gut für Wuppertal“ erbettelt.“

Ein Archivfoto aus besseren Zeiten, als der „Schwanenteich“ geflutet war. Das beschädigte Ufer ist rechts zu erkennen.
Die Betoneinfassung ist stark beschädigt und muss mit großem finanziellem Einsatz saniert werden.

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Kontakt zum BVV

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09.00 - 14.00 Uhr

Telefon: 0202 55 79 27
Mail: info@barmer-anlagen.de

Terminplan 2020

Hier finden Sie die Termine von Festen, Veranstaltungen und Führungen für das Jahr 2020. 

Spendenaufruf

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende den Baumbestand in den Barmer Anlagen zu erhalten, oder die Kletterwand am Toelleturm zu ermöglichen. Mehr über die Projekte, und wie Sie uns helfen können erfahren Sie hier >

Wie wäre es mit einem Souvenir?

Poster des Wuppertaler Künstlers  Klaus-J. Burandt
"Die Barmer Anlagen" oder "125 Jahre Barmer Verschönerungsverein"

Automatik Stockschirm mit Logo des BVV

weitere Informationen zu den Souvenirs

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Aktuell suchen wir für die unterschiedlichsten Aufgaben Unterstützung. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich bei uns melden.

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